Joe Cullen hat bei Players Championship 24 in Leicester den höchsten Average des Tages gespielt. Der Engländer kam laut bei seinem 6:3-Sieg gegen Mensur Suljovic auf 105,98 Punkte im Schnitt. Auch Justin Hood, Josh Rock, Jeffrey de Zwaan und Chris Dobey knackten starke Werte – der Titel ging am Ende aber an Gabriel Clemens.
Der Pokal ging an Gabriel Clemens, die beste Statistikzeile des Tages gehörte Joe Cullen. Bei Players Championship 24 setzte „The Rockstar“ den Average-Bestwert und spielte in der zweiten Runde gegen Mensur Suljovic 105,98 Punkte im Schnitt. Cullen gewann das Match mit 6:3 und lieferte damit die stärkste Einzelperformance des Turniers.
Die höchsten Averages bei PC 24
| Platz | Spieler | Average |
|---|---|---|
| 1 | Joe Cullen | 105,98 |
| 2 | Justin Hood | 105,90 |
| 3 | Josh Rock | 104,76 |
| 4 | Jeffrey de Zwaan | 104,01 |
| 5 | Chris Dobey | 103,68 |
| 6 | James Wade | 102,99 |
| 7 | Bradley Brooks | 102,65 |
| 8 | Brendan Dolan | 102,55 |
| 9 | Luke Woodhouse | 101,33 |
| 10 | David Sharp | 101,27 |
| 11 | Chris Dobey | 100,95 |
| 12 | Kevin Doets | 100,84 |
| 13 | Gabriel Clemens | 100,77 |
| 14 | Gian van Veen | 100,21 |
| 15 | Rob Cross | 100,01 |
| 16 | Mensur Suljovic | 99,90 |
Der lange Lauf blieb allerdings aus. Schon eine Runde später musste Cullen wieder einpacken. Gegen Rob Cross verlor der Engländer mit 5:6 – ein typischer Floor-Kontrast: ein Match zuvor fast 106 Average, kurz darauf trotzdem raus. Gerade auf der Players Championship reicht ein Spitzenwert oft nicht, wenn er nicht über mehrere Runden bestätigt wird.
Nur hauchdünn hinter Cullen landete Justin Hood. Der Engländer besiegte Mervyn King in der Runde der letzten 32 mit 6:3 und kam dabei auf 105,90 Average. Hood erreichte anschließend das Achtelfinale, dort war gegen den späteren Finalisten Luke Woodhouse Schluss.
Platz drei der Tageswertung ging an Josh Rock. Der Nordire setzte sich in der zweiten Runde mit 6:5 gegen Daryl Pilgrim durch und spielte dabei 104,76 Punkte im Schnitt. Auch für Rock war das Turnier danach jedoch schnell beendet: In der Runde der letzten 32 verlor er mit 3:6 gegen Scott Williams.
Jeffrey de Zwaan komplettierte als bester Niederländer die Top vier. „The Black Cobra“ gewann gegen Ross Smith deutlich mit 6:1 und kam auf 104,01 Average. Im Achtelfinale stoppte ihn dann Landsmann Gian van Veen. Den fünften Platz in der Average-Liste belegte Chris Dobey mit 103,68.
Clemens nicht in den Top 5 – aber mit dem Titelmoment
Gabriel Clemens spielte nicht den höchsten Average des Tages und tauchte auch nicht in den Top fünf auf. Sein bester Wert lag bei 100,77 im Halbfinale gegen Brendan Dolan. Dieses Match gewann der Saarländer mit 7:3 und zog damit ins Finale ein.
Am Ende zeigte PC24 damit zwei Wahrheiten: Cullen setzte den statistischen Maßstab, Clemens gewann den entscheidenden Moment. Der Deutsche besiegte Luke Woodhouse im Finale mit 8:6 und machte seinen ersten PDC-Titel mit einem 170er-Finish perfekt. Der höchste Average war es nicht – aber der wichtigste Schlusspunkt des Tages.

