Das Teilnehmerfeld für die Nordic Darts Masters 2026 steht fest. Am 5. und 6. Juni 2026 macht die World Series of Darts im Forum Kopenhagen Station. Mit Luke Littler, Luke Humphries und Titelverteidiger Stephen Bunting sind mehrere prominente Namen dabei. Auch Michael van Gerwen, Gerwyn Price, Jonny Clayton, Gian van Veen und James Wade gehören zum Star-Aufgebot.
Die Nordic Darts Masters gehören nicht zur European Tour, sondern zur internationalen Einladungsturnier-Serie der PDC. Dabei treten acht eingeladene Topstars gegen acht Vertreter aus der Nordic-&-Baltic-Region an. Für die PDC sind solche Turniere weniger Ranglistenarbeit als internationale Markenpflege. Genau deshalb zählt nicht nur, wer gewinnt, sondern auch, welche Stars in welchen Märkten präsentiert werden.
Bunting reist als Titelverteidiger an
Stephen Bunting kehrt als amtierender Champion nach Kopenhagen zurück. Für ihn ist das Turnier damit mehr als nur ein weiterer World-Series-Auftritt. Der Titelgewinn im Vorjahr hat seine starke Entwicklung zusätzlich sichtbar gemacht – nun reist er nicht als Außenseiter, sondern als Titelverteidiger an. Leicht wird diese Aufgabe nicht. Mit Littler, Humphries, van Gerwen und Price stehen gleich mehrere Spieler im Teilnehmerfeld, die bei jedem World-Series-Event automatisch zu den größten Namen gehören. Littler gewann Anfang des Jahres bereits in Saudi-Arabien und wird in Kopenhagen erneut viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Humphries bringt als einer der konstantesten Spieler der vergangenen Jahre zusätzliche Qualität ins Feld, während van Gerwen als früherer Sieger der Nordic Darts Masters ebenfalls eine besondere Verbindung zu diesem Turnier hat.
Auch Price gehört zu den Namen, die in Kopenhagen genau beobachtet werden dürften. Der Waliser gewann zuletzt den European Darts Grand Prix in Sindelfingen, hadert aber parallel mit seiner Premier-League-Form. Gerade solche Kontraste machen World-Series-Turniere interessant: Sie sind keine klassischen Ranking-Events, bieten aber eine Bühne, auf der Form, Selbstvertrauen und internationale Wirkung trotzdem sichtbar werden.
Van Veen debütiert, Wade kehrt zurück
Gian van Veen gibt in diesem Sommer sein Dänemark-Debüt. Für den Niederländer ist die Nominierung ein weiteres Zeichen dafür, wie stark er inzwischen in der internationalen Wahrnehmung angekommen ist. Auch James Wade kehrt in ein World-Series-Feld zurück und bringt Erfahrung, Matchhärte und weniger Hype, aber viel Substanz mit.
Das Star-Aufgebot wird komplettiert durch Jonny Clayton, der nach einem starken Saisonstart ebenfalls sein erstes World-Series-Event 2026 bestreiten soll. Damit ist die internationale Hälfte des Teilnehmerfelds breit aufgestellt: junge Stars, etablierte Weltmeister, formstarke Spieler und erfahrene Routiniers.
Nordic-&-Baltic-Feld bringt regionalen Reiz
Auf der anderen Seite stehen die Vertreter der PDC Nordic & Baltic. Madars Razma, Jeffrey de Graaf, Cor Dekker, Oskar Lukasiak, Viktor Tingstrom und Darius Labanauskas sind bereits bestätigt. Zwei weitere Startplätze werden noch über die Rangliste der PDC Nordic & Baltic vergeben.
Gerade dieser Mix macht die Nordic Darts Masters interessant. Für die Topspieler ist das Turnier eine internationale Bühne. Für die regionalen Spieler ist es eine seltene Chance, sich vor größerem Publikum gegen Topnamen zu zeigen. Spieler wie Razma oder Labanauskas bringen Erfahrung mit, während Namen wie Lukasiak oder Tingstrom für die skandinavische Dartszene zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen können.
Für die Nordic-&-Baltic-Spieler ist Kopenhagen die Chance auf ein großes Spiel vor regionalem Publikum. Für die Favoriten ist es ein Schaulaufen mit sportlichem Risiko: Wer als Favorit anreist, kann gegen einen regionalen Herausforderer schnell mehr verlieren als nur ein Match. Genau diese Mischung macht die Nordic Darts Masters 2026 sportlich reizvoller, als ein reines Einladungsturnier auf den ersten Blick wirken mag.







