Luke Littler feiert Buntings Walk-on: „Wir gehen alle darauf ab“

Stephen Buntings Walk-on ist längst mehr als nur ein kurzer Weg auf die Bühne. Wenn „Titanium“ von David Guetta läuft, singt das Publikum mit, die Halle zieht an – und auch hinter den Kulissen bleibt der Auftritt nicht unbemerkt. Selbst Luke Littler kann sich dem nicht entziehen.

In einem Quickfire-Format von The Athletic wurde der 19-Jährige gefragt, welcher Walk-on-Song ihn am meisten nervt. Die Antwort fiel anders aus, als die Frage vermuten ließ. Der Weltstar nannte zwar Buntings Einlaufmusik, machte aber sofort klar, dass ihn der Song nicht wirklich stört.

„Es nervt mich nicht, es ist vor allem lustig. Stephen Buntings Titanium. Wir gehen alle darauf ab“, sagte Littler. Damit trifft „The Nuke“ ziemlich genau den Punkt: Buntings Walk-on ist inzwischen einer dieser Momente, die im Darts nicht mehr nur zum Spieler gehören, sondern zum ganzen Abend.

Buntings Walk-on ist längst Teil seiner Marke

Stephen Bunting hat mit „Titanium“ einen Walk-on gefunden, der perfekt zu seiner aktuellen Rolle passt. Der Engländer ist längst nicht mehr nur der frühere BDO-Weltmeister und solide PDC-Profi, sondern einer der beliebtesten Spieler auf den großen Bühnen. Wenn „The Bullet“ einläuft, entsteht oft eine eigene Dynamik, noch bevor der erste Dart geworfen ist.

Besonders deutlich wurde das in den vergangenen Monaten immer wieder bei großen TV-Abenden. Sein Walk-on wurde zum Mitmachmoment, das Publikum singt, die Halle hebt ab, und der Spieler nimmt diese Energie sichtbar mit ans Oche. Genau deshalb ist Littlers Reaktion interessant: Er beschreibt den Song nicht als störendes Ritual, sondern als etwas, worauf sogar andere Spieler gemeinsam reagieren.

Der 19-Jährige kennt sich mit solchen Momenten selbst bestens aus. Auch Littlers eigener Walk-on hat längst Wiedererkennungswert. Trotzdem wirkt der „Titanium“-Auftritt noch einmal anders: weniger reine Star-Inszenierung, mehr gemeinsames Hallenerlebnis.

Für Bunting ist das sportlich nicht unwichtig. Ein guter Walk-on gewinnt kein Match, aber er kann Atmosphäre schaffen, Sicherheit geben und den Gegner spüren lassen, dass die Halle bereits vor dem ersten Leg dabei ist. Gerade bei einem Spieler, der über Rhythmus, Vertrauen und emotionale Energie kommt, kann dieser Effekt eine Rolle spielen.

Littlers Aussage zeigt deshalb auch, wie stark sich der Dartsport verändert hat. Walk-ons sind nicht mehr nur Beiwerk. Sie sind Teil der Identität eines Spielers, Teil der Show und manchmal sogar Gesprächsthema unter den Profis selbst.

Bei Stephen Bunting funktioniert diese Mischung aktuell besonders gut. „Titanium“ nervt Luke Littler nicht. Im Gegenteil: Der Walk-on von „The Bullet“ ist inzwischen einer dieser Darts-Momente, bei denen offenbar nicht nur die Fans mitgehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert