Joe Cullen frustriert über Weltranglisten-Position: „Bin es leid“

Joe Cullen hat nach seinem Sieg zum Auftakt der Poland Darts Open offen über seine aktuelle Situation gesprochen – und dabei ungewöhnlich deutlich seine Unzufriedenheit mit seiner Weltranglisten-Position zum Ausdruck gebracht.

Der Engländer setzte sich zum Turnierstart klar mit 6:2 gegen Krzysztof Kciuk durch und zog in die nächste Runde ein. Trotz der überzeugenden Leistung blieb bei Cullen jedoch ein kritischer Ton: Er sei „krank davon“, in der Rangliste nicht weiter vorne zu stehen, erklärte der frühere Major-Titelträger nach dem Match in einem Gespräch.

Aktuell rangiert der „Rockstar“ nur im Bereich außerhalb der erweiterten Spitze – eine Situation, die ihn sichtbar beschäftigt. Die vergangenen Monate verliefen sportlich schwierig, große Turniererfolge blieben aus. So schaffte Cullen im letzten Jahr erstmals seit 2017 nicht den Sprung in ein Major-Viertelfinale.

Anspruch bleibt hoch

Gerade deshalb war der Auftaktsieg in Polen für den Engländer wichtig. Mit einer konzentrierten Leistung setzte er früh ein Zeichen und hielt den Druck über weite Strecken der Partie hoch. Der klare Erfolg soll als Startpunkt dienen, um wieder Richtung Topplätze vorzustoßen.

Cullen gilt seit Jahren als einer der konstanten Spieler auf der Tour, hatte jedoch zuletzt Schwierigkeiten, diese Form regelmäßig auf die großen Bühnen zu bringen. Der Abstand zu den Top-Spielern ist in der Weltrangliste deutlich spürbar geworden – ein Umstand, den der 35-Jährige nicht akzeptieren möchte.

Poland Darts Open als Chance

Die European Tour bietet Spielern wie Cullen traditionell die Möglichkeit, Momentum aufzubauen. Starke Runs können schnell Einfluss auf Rangliste und Selbstvertrauen nehmen – besonders zu Beginn eines Jahres.

Mit dem Auftaktsieg hat Cullen dafür die Grundlage gelegt. In den kommenden Runden wartet allerdings stärkere Konkurrenz, und genau dort wird sich zeigen, ob er seine Ambitionen untermauern kann.

Fest steht: Der Engländer will wieder nach oben. Seine Aussagen zeigen, wie groß der eigene Anspruch weiterhin ist – und wie sehr ihn die aktuelle Position im Ranking antreibt.

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