p>Gerwyn Price hat bei den Australian Darts Masters 2026 das Viertelfinale erreicht. Der Waliser setzte sich in Wollongong mit 6:2 gegen Simon Whitlock durch und beendete damit die Hoffnungen des australischen Publikumslieblings. Das Ergebnis fiel deutlicher aus, als es die Average-Werte vermuten lassen: Der „Wizard“ spielte statistisch sogar leicht stärker, während der Favorit vor allem in den entscheidenden Momenten überzeugte.
Price erwischte den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Sein Gegner antwortete anschließend und kämpfte sich zurück in die Partie. Nach zwei gewonnenen Legs in Folge stand es 2:2 und das Duell bei den Australian Darts Masters war wieder völlig offen.
Danach übernahm der Waliser erneut die Kontrolle. Er holte das fünfte Leg zum 3:2 und setzte sich anschließend weiter ab. Besonders seine Chancenverwertung in wichtigen Situationen machte den Unterschied. Mit vier gewonnenen Legs in Folge zog der frühere Weltmeister schließlich auf 6:2 davon und machte seinen Einzug in die nächste Runde perfekt.
Gerwyn Price trifft in den entscheidenden Momenten
Bemerkenswert war vor allem das Timing des Walisers. Während der Übertragung wurde hervorgehoben, dass Price nach seinen Problemen auf den Doppeln im ersten Leg deutlich sicherer wurde. Besonders ein 78er-Finish, während Whitlock bereits auf Tops wartete, und ein starkes 124er-Checkout bei 76 Rest seines Gegners erwiesen sich als wichtige Momente der Partie.
Die Statistiken zeigen, dass der Australier beim Scoring keineswegs unterlegen war. Whitlock spielte einen Average von 89,78 Punkten und lag damit sogar vor seinem Kontrahenten, der auf 87,58 kam. Bei den 180ern standen für beide Spieler jeweils zwei Maximums zu Buche. Der Lokalmatador erzielte außerdem fünf Aufnahmen mit mindestens 140 Punkten, der Sieger kam auf vier.
Bei den 100+-Scores hatte der Waliser mit 10:6 die Nase vorn. Auch auf den Doppelfeldern lagen beide nicht weit auseinander. Der Gewinner verwandelte sechs seiner 16 Versuche und erreichte damit 37,5 Prozent. Der „Wizard“ traf zwei seiner fünf Darts auf Doppel und kam auf 40 Prozent.
Den deutlichsten Unterschied machten die hohen Finishes. Price gelangen zwei Checkouts jenseits der 100-Punkte-Marke, darunter das 124er-Finish als höchster Abschluss des Matches. Whitlocks bestes Checkout lag bei 98 Punkten. Gerade diese Finishes kamen zu Zeitpunkten, an denen der Australier selbst auf eine gute Restpunktzahl wartete.
Für Simon Whitlock endet damit der Auftritt bei den Australian Darts Masters 2026 bereits in der ersten Runde. Der Publikumsliebling hielt lange dagegen und hatte nach dem zwischenzeitlichen 2:2 durchaus Möglichkeiten, doch anschließend nutzte der Waliser seine Chancen konsequenter.
Im Viertelfinale wartet nun Josh Rock. Der Nordire setzte sich zuvor mit 6:3 gegen Adam Leek durch. Damit bekommt es Price am zweiten Turniertag der Australian Darts Masters mit einem Gegner zu tun, der nach einem durchwachsenen Auftakt ebenfalls noch Steigerungspotenzial besitzt.
Nach dem 6:2 bleibt der frühere Weltmeister damit im Rennen um den Titel. Vor allem seine wichtigen Checkouts waren gegen Whitlock ausschlaggebend. Im Viertelfinale der Australian Darts Masters 2026 dürfte gegen Rock allerdings eine deutlich höhere Scoring-Leistung erforderlich sein.










