Jonny Clayton hat seinen Lauf bei den Australian Darts Masters 2026 fortgesetzt. Nach seinem Titelgewinn beim New Zealand Darts Masters setzte sich der Waliser zum Auftakt in Wollongong mit 6:3 gegen Ben Robb durch. Eine spielerische Glanzleistung war dafür nicht nötig, doch vor allem auf den Doppelfeldern zeigte sich „The Ferret“ deutlich konsequenter.
Der 51-Jährige erwischte den besseren Start und holte das erste Leg. Robb antwortete zunächst zum 1:1, anschließend setzte sich der Favorit jedoch erstmals etwas ab. Mit zwei gewonnenen Durchgängen in Folge stellte der Waliser auf 3:1. Sein Gegner verkürzte zwar noch einmal, doch der frühere Premier-League-Champion hielt den Vorsprung und ging wenig später mit 5:2 in Führung.
Robb konnte mit dem 5:3 noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, ehe „The Ferret“ die Partie beendete. Damit steht Clayton bei den Australian Darts Masters 2026 im Viertelfinale und hält die Chance auf einen zweiten World-Series-Titel innerhalb weniger Tage am Leben.
Jonny Clayton will auch in Wollongong den Titel
Nach seinem Erfolg machte der Waliser keinen Hehl daraus, dass er nach dem Triumph in Auckland nun auch in Australien gewinnen möchte. Bereits vor vier Jahren hatte er in Wollongong triumphiert und anschließend in Neuseeland das Finale erreicht. Diesmal könnte die Reise sogar perfekt verlaufen. Ja, das könnte klappen. Natürlich werde ich rausgehen und alles dafür tun“, erklärte der 51-Jährige nach seinem Auftaktsieg. Einen besonderen Stellenwert haben für ihn dabei weiterhin die World-Series-Turniere.
„Wenn du zur World Series eingeladen wirst, machst du etwas richtig. Dann gehörst du zur Elite“, sagte Clayton im PDC-Interview. Für ihn gehe es deshalb auch darum, auf der Bühne zu zeigen, warum er weiterhin zu diesem Kreis gehöre.
Bemerkenswert ist dabei seine weiterhin entspannte Einstellung zum Profisport. „Darts ist ein Hobby. Es war für mich immer ein Hobby, aber ich liebe es, dieses Spiel zu spielen“, erklärte „The Ferret“. Die Reisen seien zwar anstrengend, doch sobald er auf der Bühne stehe, gebe es für ihn kaum ein besseres Gefühl.
Statistisch blieb beim 6:3 gegen Robb noch Luft nach oben. Clayton spielte einen Average von 87,79 Punkten, sein Gegner kam auf 85,23. Bei den 180ern lag der Neuseeländer sogar mit 3:1 vorne. Den entscheidenden Unterschied machte jedoch die Chancenverwertung: Der Waliser traf sechs seiner 13 Doppel und erreichte damit 46,15 Prozent. Robb nutzte nur drei von elf Möglichkeiten und kam auf 27,27 Prozent. Quelle: Flashscore.
Das höchste Finish des Matches lag bei 70 Punkten für den Sieger, Robb kam auf 64. Für den Waliser war die Leistung damit noch längst nicht am Maximum – das Ergebnis brachte ihn dennoch sicher in die nächste Runde der Australian Darts Masters.
„Hoffentlich gehört dieses Wochenende mir“, blickte Clayton bereits auf den weiteren Turnierverlauf voraus. Sollte ihm nach Auckland auch in Wollongong der Titel gelingen, hätte der Waliser das begehrte Down-Under-Double perfekt gemacht.









