Auf einen Blick
Termin: 13.–15. März 2026
Austragungsort: Lokhalle Göttingen
Serie: PDC European Tour – ET2
Teilnehmer: 48 Spieler
Titelverteidiger: Nathan Aspinall
Preisgeld: £230.000
TV/Stream: DAZN / PDCTV
Status: Beendet – Sieger Wessel Nijman
Die European Darts Trophy kehrte 2026 in die Lokhalle Göttingen zurück und bildete den zweiten Stopp der European-Tour-Saison. Die Seite bündelt den vollständigen Spielplan, alle Ergebnisse, Teilnehmerfeld, Modus und Preisgeld und erklärt die wichtigsten Hintergründe zum traditionsreichen Turnier in Göttingen.
Spielplan & Ergebnisse
Alle Zeiten sind deutsche Zeit (MEZ). Die einzelnen Partien einer Session hatten keine festen Startzeiten und begannen nacheinander.
1. Runde
Freitag, 13. März – ab 13:00 Uhr
Freitag, 13. März – ab 19:00 Uhr
2. Runde
Samstag, 14. März – ab 13:00 Uhr
Samstag, 14. März – ab 19:00 Uhr
Achtelfinale
Sonntag, 15. März – ab 13:00 Uhr
Viertelfinale
Sonntag, 15. März – ab 19:00 Uhr
Halbfinale
Sonntag, 15. März – im Anschluss an die Viertelfinals
Finale
Sonntag, 15. März – im Anschluss an die Halbfinals
Teilnehmerfeld
Das Teilnehmerfeld bestand aus gesetzten Spielern, Qualifikanten über die ProTour Order of Merit sowie Gewinnern der Tour-Card- und regionalen Qualifier. Mehrere kurzfristige Absagen führten zu Veränderungen im Feld.
Gesetzte Spieler
- 2.Gian van Veen
- 3.Michael van Gerwen
- 5.Stephen Bunting
- 6.Ryan Searle
- 7.Josh Rock
- 8.Danny Noppert
- 9.Gerwyn Price
- 10.Chris Dobey
- 11.Martin Schindler
- 12.Ross Smith
- 13.Damon Heta
- 14.Jermaine Wattimena
- 15.Mike De Decker
- 16.Rob Cross
Nachrücker in der zweiten Runde
- Karel Sedláček
- Cam Crabtree
ProTour Order of Merit und Nachrücker
- Wessel Nijman
- Cameron Menzies
- Dirk van Duijvenbode
- Luke Woodhouse
- Niko Springer
- Ryan Joyce
- William O’Connor
- Joe Cullen
- Krzysztof Ratajski
- Dave Chisnall
- Niels Zonneveld
- Daryl Gurney
- Andrew Gilding
- Mensur Suljović – Nachrücker
- Keane Barry – Nachrücker
- Lukas Wenig – Nachrücker
Tour Card Holder Qualifier
- Mario Vandenbogaerde
- Cristo Reyes
- Darius Labanauskas
- Kai Gotthardt
- Jeffrey de Zwaan
- Shane McGuirk
- Kevin Doets
- Richard Veenstra
- Ricky Evans
- Sebastian Bialecki
Regionale Qualifikanten
- Florian Preis – Host Nation
- Florian Hempel – Host Nation
- Dragutin Horvat – Host Nation
- Paul Krohne – Host Nation
- Jonas Masalin – Nordic & Baltic
- Wojciech Bruliński – East Europe
Gary Anderson, James Wade und Nathan Aspinall zogen ihre Teilnahme zurück. Mensur Suljović, Keane Barry und Lukas Wenig rückten nach. Nach der Auslosung sagten außerdem Luke Humphries und Jonny Clayton ab; ihre Plätze in der zweiten Runde übernahmen Karel Sedláček und Cam Crabtree.
Qualifikation & Setzliste
Die 16 gesetzten Spieler wurden über die PDC Order of Merit bestimmt und stiegen erst in der zweiten Runde ein. Die übrigen 32 Startplätze wurden über die ProTour Order of Merit sowie vier Qualifikationswege vergeben.
| Qualifikationsweg | Startplätze | Turniereinstieg |
|---|---|---|
| PDC Order of Merit – Setzliste | 16 | 2. Runde |
| ProTour Order of Merit | 16 | 1. Runde |
| Tour Card Holder Qualifier | 10 | 1. Runde |
| Host Nation Qualifier | 4 | 1. Runde |
| Nordic & Baltic Qualifier | 1 | 1. Runde |
| East Europe Qualifier | 1 | 1. Runde |
Gary Anderson, James Wade und Nathan Aspinall zogen ihre Teilnahme zurück. Nach der Auslosung sagten außerdem Luke Humphries und Jonny Clayton ab, wodurch sich Setzliste und Turnierbaum nochmals veränderten.
Modus & Preisgeld
Die European Darts Trophy wurde im K.-o.-System und ausschließlich im Leg-Modus gespielt. Von der ersten Runde bis einschließlich Viertelfinale galt Best of 11 Legs. Die Halbfinals wurden über Best of 13 Legs ausgetragen, das Finale über Best of 15 Legs. Alle Legs wurden im Double-Out-Modus beendet.
| Runde | Distanz | Preisgeld pro Spieler |
|---|---|---|
| 1. Runde | Best of 11 / First to 6 | £2.000 |
| 2. Runde | Best of 11 / First to 6 | £3.500 |
| Achtelfinale | Best of 11 / First to 6 | £5.000 |
| Viertelfinale | Best of 11 / First to 6 | £8.000 |
| Halbfinale | Best of 13 / First to 7 | £10.000 |
| Finale | Best of 15 / First to 8 | £35.000 |
Der unterlegene Finalist Gerwyn Price erhielt £15.000. Insgesamt wurden bei der European Darts Trophy 2026 £230.000 ausgeschüttet. Das Preisgeld zählte für die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die European Tour Order of Merit.
TV & Stream
Alle Sessions der European Darts Trophy 2026 wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz live bei DAZN gezeigt. Zusätzlich war die European Tour im deutschsprachigen Raum über DAZN Darts bei Pluto TV verfügbar. International wurde das Turnier über weitere Rechtepartner und – abhängig vom jeweiligen Land – über PDCTV übertragen.
European Tour Order of Merit
Nach den ersten zehn Turnieren der Saison führt Wessel Nijman die European Tour Order of Merit vor Ross Smith und Krzysztof Ratajski an. Die besten 32 Spieler der finalen Rangliste qualifizieren sich für die European Championship.
| Platz | Spieler | Preisgeld |
|---|---|---|
| 1. | Wessel Nijman | £106.000 |
| 2. | Ross Smith | £90.000 |
| 3. | Krzysztof Ratajski | £76.000 |
Historie & Sieger
Die European Darts Trophy wurde 2013 erstmals ausgetragen. Das PDC-Turnier machte zunächst in Sindelfingen, Leipzig und Mülheim Station, bevor die Lokhalle Göttingen 2017 zur neuen Heimat wurde.
Wes Newton gewann die Premiere mit 6:5 gegen Paul Nicholson. Danach prägten vor allem zwei Spieler die Siegerliste: Michael Smith setzte sich 2014 und 2015 jeweils gegen Michael van Gerwen durch, ehe der Niederländer von 2016 bis 2018 drei Titel in Folge gewann und damit Rekordsieger wurde.
Zwischen 2019 und 2024 gehörte die European Darts Trophy nicht zum Kalender. Bei der Rückkehr 2025 gewann Nathan Aspinall das Finale mit 8:4 gegen Ryan Joyce und beendete damit die sechsjährige Turnierpause.
2026 erlebten mehr als 16.000 Zuschauer in der Lokhalle den ersten European-Tour-Titel von Wessel Nijman. Der Niederländer erreichte erstmals ein Finale dieser Serie, besiegte Gerwyn Price mit 8:3 und beendete das Endspiel mit einem 150er-Finish. Ab der zweiten Runde spielte er in jeder Partie einen Average von mehr als 100 Punkten.
Seinen besten Auftritt zeigte Nijman im Achtelfinale gegen Gian van Veen mit 112,87 Punkten im Schnitt. Im Viertelfinale verpasste er einen Neun-Darter erst auf der Doppel 12. Kevin Doets stellte bereits in der ersten Runde mit 117,12 Punkten gegen Jonas Masalin einen neuen Turnierrekord auf und übertraf van Gerwens bisherige Bestmarke von 115,13 aus dem Jahr 2016.
Auch die Zusammensetzung des Finaltags war historisch: Acht Niederländer erreichten das Achtelfinale – so viele wie nie zuvor bei einem European-Tour-Turnier. Gleichzeitig stand erstmals in der Geschichte dieser Serie kein englischer Spieler im Viertelfinale.
Aus deutscher Sicht erreichte Niko Springer nach drei Erfolgen im Decider das Viertelfinale, in dem er Damon Heta erneut über elf Legs unterlag. Paul Krohne feierte im dritten Anlauf seinen ersten Sieg auf der European Tour. Richard Veenstra zog ebenfalls erstmals in seiner Karriere in ein European-Tour-Viertelfinale ein.



