Players Championship Order of Merit Update: Coates stürmt in die Top 64 – Schindler unter Druck, Littler bei null

Henry Coates hat mit seinem überraschenden Titel bei Players Championship 25 nicht nur sportlich für Aufsehen gesorgt. Der Engländer machte auch in der Players Championship Order of Merit einen gewaltigen Sprung und steht nach den beiden Turnieren in Hildesheim auf einem Qualifikationsplatz für die Players Championship Finals.

Coates war als Nachrücker aus der Challenge Tour in das Teilnehmerfeld gerückt und gewann das Turnier ohne PDC Tour Card. Im Finale bezwang der 20-Jährige Damon Heta mit 8:4 und kassierte dafür 15.000 Pfund. Damit wurde er erst der fünfte Spieler ohne Tour Card, der ein PDC-Ranglistenturnier gewinnen konnte. Bei Players Championship 26 legte Coates weiteres Preisgeld nach.

Mit insgesamt 26.750 Pfund belegt der Engländer nun Rang 59. Würde die Jahreswertung nach PC26 beendet, wäre Coates damit für das TV-Turnier in Minehead qualifiziert. Sicher ist sein Platz allerdings noch lange nicht: Acht Players-Championship-Turniere stehen 2026 noch aus und die Grenze der besten 64 dürfte weiter steigen.

Direkt auf dem letzten Qualifikationsplatz steht derzeit Martin Schindler. Der Deutsche belegt mit 25.500 Pfund Rang 64. Sein Vorsprung auf Shane McGuirk beträgt lediglich 250 Pfund. Nach seinen bislang eher mäßigen Ergebnissen auf dem Floor benötigt Schindler bei den verbleibenden Turnieren weiteres Preisgeld, um nicht aus den Top 64 zu rutschen.

Deutlich komfortabler ist die Situation für Gabriel Clemens und Max Hopp. Clemens führt das deutsche Feld mit 45.500 Pfund auf Platz 18 an. Hopp folgt unmittelbar dahinter mit 45.250 Pfund auf Rang 19. Niko Springer liegt mit 40.250 Pfund auf Position 31. Lukas Wenig steht dagegen mit 21.750 Pfund auf Rang 76 bereits außerhalb der Qualifikationsplätze, Ricardo Pietreczko folgt mit 16.000 Pfund auf Platz 101.

Eine besondere Ausgangslage besitzt Luke Littler. Der Weltranglistenerste hat 2026 noch kein Players Championship bestritten und steht deshalb bei null Pfund. Littler will dennoch in die Top 64 vorstoßen, um sich für die Players Championship Finals zu qualifizieren. Nach seinem Triumph beim World Matchplay kündigte er an, voraussichtlich vier der verbleibenden Floor-Turniere zu spielen.

Seine ersten Chancen erhält Littler bei Players Championship 27 und 28 am 25. und 26. August in Leicester. Zwei weitere Auftritte könnten bei PC33 und PC34 am 4. und 5. November folgen. Der aktuelle Wert von 25.500 Pfund wird für die Qualifikation voraussichtlich nicht ausreichen, weil die Grenze durch die acht ausstehenden Turniere weiter ansteigen wird.

Zu den großen Gewinnern von Hildesheim gehört außerdem Sebastian Bialecki. Der Sieger von Players Championship 26 erhöhte sein Preisgeld auf 56.000 Pfund und rückte damit bis auf den achten Platz vor. An der Spitze bleibt Wessel Nijman mit 137.500 Pfund klar vor Chris Dobey und Kevin Doets.

Die nächsten beiden Players Championships werden damit nicht nur wegen Littlers Einstieg interessant. Auch für Coates, Schindler und die Spieler unmittelbar rund um Platz 64 beginnt die entscheidende Phase im Kampf um Minehead.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert