Lisa Ashton hat die Women’s Series Event 17 gewonnen. Die Engländerin setzte sich im Finale mit 5:0 gegen Lauryn Salter durch und krönte damit einen Turniertag, an dem sie vor allem in den entscheidenden Momenten die Ruhe bewahrte.
Der Weg zum Titel war allerdings deutlich enger, als das Endergebnis vermuten lässt. Besonders im Halbfinale musste die 55-Jährige lange kämpfen. Gegen Gemma Hayter entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die erst im letzten Leg entschieden wurde. Hayter erwischte dabei statistisch sogar den besseren Auftritt. Sie spielte im Halbfinale einen Average von 81,02 Punkten, während Ashton auf 74,93 kam. Trotzdem behielt die erfahrene Spielerin die Nerven und gewann das Duell mit 5:4.
Im Finale der Women’s Series Event 17 zeigte „The Lancashire Rose“ anschließend ihre ganze Erfahrung. Gegen Lauryn Salter ließ die Engländerin kaum etwas zu und gewann alle fünf Legs. Nach dem engen Halbfinale folgte damit ein klarer Whitewash-Sieg im Endspiel.
Auch wenn der Average im Finale mit 67,70 Punkten nicht ihr bester Wert des Tages war, überzeugte die Turniersiegerin vor allem durch ihre Effektivität. Sie nutzte ihre Chancen und gab Salter keine Möglichkeit, die Partie noch einmal spannend zu machen.
Bereits zuvor hatte die 55-Jährige im Verlauf der Women’s Series Event 17 mehrere solide Leistungen gezeigt. In der Runde der letzten 32 setzte sie sich mit 4:0 gegen Rebecca Barrow durch und spielte dabei einen Average von 70,73 Punkten. Im Achtelfinale folgte ein 4:1 gegen Lauren Hall, bei dem sie sich auf 84,99 Punkte steigerte.
Im Viertelfinale wartete anschließend Grace Ferridge. Auch dort zeigte Ashton ihre Erfahrung und gewann mit 5:1. Ihr Average von 83,72 Punkten unterstrich, dass sie über den gesamten Turniertag konstant blieb und sich in den entscheidenden Phasen auf ihr Spiel verlassen konnte.
Für die Engländerin ist der Erfolg bei der Women’s Series Event 17 ein weiteres wichtiges Ergebnis in einer stark besetzten Serie. Gerade die Fähigkeit, enge Partien zu gewinnen, machte an diesem Tag den Unterschied. Während andere Spielerinnen in den entscheidenden Momenten Fehler machten, blieb „The Lancashire Rose“ ruhig und nutzte ihre Chancen.
Mit dem Whitewash im Finale setzte Ashton schließlich den Schlusspunkt unter ein Turnier, das von engen Duellen und starken Leistungen geprägt war. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Spielerinnen allerdings nicht. Bereits mit der Women’s Series Event 18 geht die Serie weiter und bietet die nächste Chance auf wichtige Punkte und Preisgeld für die Rangliste.
Nach ihrem Erfolg bei Event 17 gehört Lisa Ashton nun erneut zu den Spielerinnen, die es beim nächsten Turnier zu schlagen gilt. Die Konkurrenz um die begehrten Plätze und die Qualifikation für die großen Bühnen bleibt weiter eng.









