Die Slovak Darts Open 2026 haben nicht nur einen neuen European-Tour-Sieger hervorgebracht, sondern auch statistisch einiges geliefert. In der Incheba Expo in Bratislava wurden insgesamt 438 Legs gespielt. Dabei warfen die Profis 207 Maxima und sorgten damit für ein Turnier, das auch abseits des Finals einige starke Werte zu bieten hatte.
Im Mittelpunkt stand am Ende natürlich Wessel Nijman. Der Niederländer gewann das Finale gegen Rob Cross mit 8:3 und holte seinen zweiten European-Tour-Titel des Jahres. Doch auch der Blick in die Statistik zeigt, warum der Triumph so klar in Erinnerung bleibt. Der 25-Jährige war nicht nur der Mann mit dem Pokal, sondern tauchte in mehreren Kategorien ganz vorne auf.
Besonders auffällig: Der Bratislava-Sieger warf 15 180er, spielte im Viertelfinale gegen Mike De Decker einen Average von 104,50 Punkten und kam über das gesamte Turnier auf eine Doppelquote von 50,77 Prozent. Dazu checkte er sowohl ein Big Fish im Viertelfinale als auch ein 161er-Finish im Halbfinale gegen Ross Smith. Mit insgesamt sieben Highfinishes führte Nijman auch diese Statistik an.
Aspinall mit Top-Average, Cross und Smith mit den meisten 180ern
Den höchsten Average des Wochenendes spielte allerdings nicht der spätere Turniersieger. Nathan Aspinall kam im Achtelfinale gegen Ryan Searle auf 108,65 Punkte und setzte damit den Spitzenwert der Slovak Darts Open. Dahinter folgten Mike De Decker mit 107,14, Cameron Menzies mit 106,00, Ross Smith mit 104,57 und Nijman mit seinen 104,50.
Auch bei den 180ern gab es zwei Namen ganz vorne. Rob Cross und Ross Smith warfen jeweils 17 Maxima und lagen damit knapp vor Nijman. Andrew Gilding und Tom Sykes kamen jeweils auf 11 180er. Gerade Sykes bestätigte damit auch statistisch den Eindruck seines starken Debüt-Wochenendes. Der Engländer spielte sich bis ins Halbfinale und sammelte zusätzlich vier Highfinishes.
Bei der Doppelquote lag Joe Cullen vorne. Der Engländer traf 57,89 Prozent seiner Würfe auf Doppel und setzte sich damit vor Nijman, Ryan Joyce, Kevin Doets und Cross. Die höchsten Finishes des Turniers kamen von Jonny Clayton und Nijman, die jeweils ein 170er-Finish auspackten.
Die Zahlen unterstreichen, dass Bratislava mehr war als nur der nächste Titel in Nijmans starkem Jahr. Das neue European-Tour-Turnier lieferte hohe Averages, viele 180er, spektakuläre Finishes und mehrere Spieler, die sich auch statistisch ins Bild spielten. Nach den Slovak Darts Open bleibt deshalb nicht nur der Name des Champions hängen, sondern ein Wochenende, das sportlich auf mehreren Ebenen funktionierte.









