Premier League Darts 2026: Humphries & Price kämpfen um den Littler-Umweg

Die Play-off-Plätze sind vergeben, doch der Weg nach London ist noch nicht endgültig sortiert. Am Donnerstagabend steht in Sheffield die letzte Vorrundennacht der Premier League Darts 2026 an – und vor allem Luke Humphries und Gerwyn Price haben noch ein klares Ziel: Platz drei sichern und damit einem möglichen Halbfinale gegen Luke Littler bei der Finals Night aus dem Weg gehen.

Littler steht bereits als Sieger der Ligaphase fest, Jonny Clayton geht als Zweiter in den letzten Spieltag. Dahinter liegen Price und Humphries punktgleich auf den Plätzen drei und vier. Weil der Erste der Tabelle bei der Finals Night auf den Vierten trifft, geht es für Price und Humphries nicht nur um Kosmetik, sondern um den möglichen Halbfinalgegner.

Humphries kommt mit Rückenwind nach Sheffield

Humphries reist mit dem besten Momentum der beiden direkten Konkurrenten nach Sheffield. In Birmingham gewann er Night 15, schlug dabei unter anderem Stephen Bunting, Luke Littler und im Finale Gerwyn Price. Der Erfolg brachte ihm nicht nur seinen ersten Premier-League-Abendsieg der Saison, sondern auch das endgültige Ticket für die Finals Night.

Gerade deshalb wirkt die Ausgangslage vor Sheffield besonders spannend. Humphries hat seine Form rechtzeitig vor der entscheidenden Phase gefunden, muss im Viertelfinale aber gegen Michael van Gerwen antreten. Der Niederländer ist zwar nicht mehr im Rennen um die Play-offs, bleibt aber ein gefährlicher Gegner – besonders in einer einzelnen Best-of-11-Partie.

Für Humphries geht es damit nicht nur um zwei oder fünf weitere Punkte. Es geht auch um das Signal, dass er seine starke Birmingham-Nacht bestätigen kann. Wer dem dominierenden Mann der Ligaphase in London zunächst aus dem Weg gehen will, darf sich in Sheffield keinen frühen Ausrutscher leisten.

Price hat den einfacheren Weg – Humphries die bessere Form

Price steht ebenfalls bei 24 Punkten, liegt aber vor Humphries auf Rang drei. Sein Viertelfinale gegen Gian van Veen wirkt auf dem Papier etwas günstiger als Humphries’ Duell mit van Gerwen. Trotzdem ist die Aufgabe nicht ungefährlich: Van Veen kann frei aufspielen, hat selbst aber keine Chance mehr auf die Premier-League-Finals-Night.

Für Price ist die Rechnung klar. Er muss mindestens mit Humphries Schritt halten. Kommt Humphries weiter als der Waliser, kann Platz drei kippen. Gewinnt Price sein Auftaktmatch und Humphries scheidet gegen van Gerwen aus, wäre die Sache dagegen früh entschieden.

Der Kampf um Platz drei ist deshalb mehr als eine statistische Randnotiz. Littler hat die Ligaphase dominiert, mehrere Abendsiege gesammelt und sich als Nummer eins in die Play-offs gespielt. Ihn im Halbfinale zu vermeiden, ist kein Garant für den Titel – aber ein klarer Vorteil auf dem Weg ins Endspiel.

Diese Viertelfinals stehen in Sheffield an

In Sheffield trifft Jonny Clayton auf Stephen Bunting. Danach bekommt es Gerwyn Price mit Gian van Veen zu tun. Luke Littler spielt gegen Josh Rock, ehe Luke Humphries und Michael van Gerwen das vierte Viertelfinale bestreiten.

Die Top vier stehen bereits fest, aber die Reihenfolge ist noch nicht vollständig geklärt. Für Clayton geht es darum, Platz zwei abzusichern. Für Price und Humphries geht es um den besseren Weg durch London. Und für Littler ist Sheffield die letzte Prüfung vor der Finals Night.

Sheffield entscheidet nicht mehr darüber, wer nach London fährt. Aber es kann entscheiden, wer dort den schwersten Weg bekommt.

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