Players Championship 27: Jermaine Wattimena holt den Titel

Jermaine Wattimena hat Players Championship 27 in Leicester gewonnen. Der Niederländer setzte sich am Dienstag im Finale mit 8:6 gegen Kevin Doets durch und krönte damit einen starken Turniertag. Auf dem Weg zum Titel bezwang Wattimena unter anderem Luke Littler, Luke Woodhouse und Daryl Gurney.

Im Endspiel entwickelte sich ein rein niederländisches Duell. Wattimena behielt gegen Doets mit 8:6 die Oberhand und spielte dabei einen Average von 93,81 Punkten. Doets kam auf 93,22 Punkte. Für den späteren Sieger war es der Abschluss eines Turniers, in dem er mehrfach enge Situationen überstehen musste und sich im entscheidenden Moment durchsetzen konnte. Bereits zum Auftakt gewann Wattimena mit 6:3 gegen Stephen Rosney. Dabei erreichte er einen Average von 92,58 Punkten. In der Runde der letzten 64 folgte ein 6:4 gegen Martin Lukeman bei 95,21 Punkten im Schnitt.

Deutlich enger wurde es anschließend gegen Daryl Gurney. Wattimena setzte sich mit 6:5 durch, obwohl sein Average mit 89,46 Punkten unter der 90er-Marke blieb. Im Achtelfinale steigerte sich der Niederländer dann erheblich. Beim 6:4 gegen Carl Sneyd spielte er 102,27 Punkte im Schnitt und lieferte damit eine seiner stärksten Leistungen des Tages.

Wattimena stoppt Littler und zieht bis zum Titel durch

Im Viertelfinale wartete mit Luke Littler einer der prominentesten Namen des Turniers. Der Weltranglistenerste absolvierte bei Players Championship 27 seinen ersten Auftritt auf der Players-Championship-Serie in diesem Jahr und hatte sich zuvor souverän durch das Feld gespielt.

Littler gewann unter anderem mit 6:3 gegen Arno Merk und erreichte dabei einen Average von 105,12 Punkten. Später ließ er William O’Connor beim 6:3 ebenfalls keine Chance und fegte Chris Dobey im Achtelfinale sogar mit 6:0 vom Board.

Gegen Wattimena entwickelte sich anschließend ein deutlich engeres Match. Der Niederländer setzte sich mit 6:5 durch und beendete damit Littlers Lauf im Viertelfinale. Wattimena kam auf einen Average von 92,36 Punkten, Littler auf 95,68. Für den späteren Turniersieger zählte am Ende jedoch vor allem das Ergebnis.

Im Halbfinale folgte eine seiner besten Vorstellungen bei Players Championship 27. Gegen Luke Woodhouse gewann Wattimena mit 7:4 und spielte dabei einen Average von 100,71 Punkten. Woodhouse erreichte 94,36 Punkte im Schnitt. Kevin Doets hatte sich auf der anderen Seite des Turnierbaums ebenfalls bis ins Finale gespielt. Im Viertelfinale setzte er sich mit 6:2 gegen Cameron Menzies durch. Anschließend bezwang er Wessel Nijman im Halbfinale mit 7:5. Nijman hatte zuvor mit starken Averages auf sich aufmerksam gemacht und unter anderem im Achtelfinale 109,77 Punkte gespielt.

Im Finale setzte Wattimena seinen erfolgreichen Lauf schließlich fort. Mit dem 8:6 gegen Doets beendete er einen langen Turniertag, an dem er sieben Matches gewinnen musste. Besonders auffällig war dabei seine Fähigkeit, sowohl enge Partien als auch Spiele mit deutlich höheren Averages für sich zu entscheiden.

Der Turniersieg bei Players Championship 27 war damit keineswegs das Ergebnis eines einzelnen Ausreißers. Wattimena musste sich durch unterschiedliche Spielphasen kämpfen, überstand zwei 6:5-Partien und steigerte sein Niveau in den entscheidenden Runden. Der Sieg über Littler im Viertelfinale war dabei der prominenteste Erfolg, doch spätestens mit dem 100,71er-Average gegen Woodhouse zeigte der Niederländer, dass er an diesem Tag selbst zu den stärksten Spielern im Feld gehörte. Für die Players Championship war es damit ein Turniertag mit mehreren starken Geschichten: Littlers Rückkehr auf die ProTour sorgte für viel Aufmerksamkeit, am Ende gehörte der Titel jedoch Wattimena.

Mit dem 8:6 im Finale gegen Doets steht Jermaine Wattimena schließlich als Sieger von Players Championship 27 fest. Bereits am Mittwoch geht die ProTour in Leicester mit PC 28 weiter.

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