Rob Cross hat Players Championship 22 in Wigan gewonnen. Der Engländer setzte sich im Finale mit 8:5 gegen Maik Kuivenhoven durch und krönte damit einen starken Tag auf dem Pro-Tour-Floor.
Cross hatte bereits auf dem Weg ins Finale überzeugt. Im Halbfinale bezwang er Stephen Bunting mit 7:3, obwohl „The Bullet“ mit 104,04 Average selbst ein starkes Spiel ablieferte. Cross lag mit 102,82 Punkten im Schnitt nur knapp darunter, war in den entscheidenden Momenten aber effektiver.
Kuivenhoven hatte zuvor ebenfalls einen bemerkenswerten Lauf hingelegt. Der Niederländer schlug im Viertelfinale Gian van Veen mit 6:3 und setzte sich anschließend in einem engen Halbfinale mit 7:6 gegen Tom Bissell durch. Im Endspiel blieb Rob Cross jedoch stabiler und holte sich den Titel.
Clemens verpasst Halbfinale im Decider
Aus deutscher Sicht sorgte Gabriel Clemens für das beste Ergebnis des Tages. Der Saarländer spielte sich bis ins Viertelfinale und hatte dort gegen Tom Bissell sogar die Chance auf den Sprung unter die letzten Vier. Am Ende verlor Clemens jedoch knapp mit 5:6.
Zuvor hatte Clemens mehrere klare Siege eingefahren. Gegen Niko Springer gewann er mit 6:2, anschließend ließ er Wesley Plaisier beim 6:0 keine Chance. Im Achtelfinale folgte ein starkes 6:1 gegen Mickey Mansell, bei dem Clemens einen Average von 102,44 spielte.
Im Viertelfinale war dann Schluss. Bissell, der zuvor unter anderem Jonny Clayton im Decider bezwungen hatte, setzte sich auch gegen Clemens knapp durch. Für den Deutschen blieb damit ein gutes Ergebnis, aber auch die verpasste Chance auf ein Halbfinale.
Für Wessel Nijman endete der Tag dagegen deutlich früher als erwartet. Der Sieger von Players Championship 21 verlor bereits in der Runde der letzten 32 mit 5:6 gegen Alexander Merx. Damit blieb der große Lauf des Vortages ohne direkte Fortsetzung.
Cross nutzte die Gelegenheit und spielte sich mit konstant starken Leistungen durch das Feld. Nach Siegen gegen Connor Scutt, David Sharp, Alexander Merx, Stephen Bunting und Maik Kuivenhoven steht am Ende ein verdienter Titel bei Players Championship 22. Für die Profis bleibt kaum Zeit zum Durchatmen: Mit Players Championship 23 wartet bereits das nächste Event auf dem Pro-Tour-Floor.










