European Darts Trophy: Dramatische Nachmittags-Session & Favoritensiegen

Der zweite Turniertag (14.03.) der European Darts Trophy in Göttingen begann mit einer intensiven Nachmittags-Session, die sowohl klare Favoritensiege als auch mehrere hochdramatische Begegnungen hervorbrachte. Acht Partien der zweiten Runde standen in der Lokhalle auf dem Programm – und sie zeigten einmal mehr, warum die Turniere der PDC European Tour zu den unberechenbarsten Events im internationalen Darts gehören.

Gerade die zweite Runde ist auf der European Tour traditionell ein kritischer Moment im Turnierverlauf. Während viele gesetzte Spieler erstmals ins Geschehen eingreifen, bringen ihre Gegner bereits Matchpraxis aus der ersten Runde mit – ein Faktor, der immer wieder für Überraschungen sorgt.

Wattimena stoppt Wenigs Überraschungslauf

Den Auftakt der Session bildete das Duell zwischen Jermaine Wattimena und dem Deutschen Lukas Wenig. Wenig hatte zuvor bereits einen starken Eindruck hinterlassen und hoffte auf eine weitere Überraschung vor heimischem Publikum.

Das Match entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Spieler hielten ihre Anwurflegs und überzeugten phasenweise mit starkem Scoring. Keiner konnte sich entscheidend absetzen, sodass die Partie schließlich im Entscheidungsleg entschieden werden musste.

Im Decider behielt Wattimena die Nerven und sicherte sich den 6:5-Sieg, womit er Wenigs Turnierlauf beendete.

Heta und Noppert zeigen ihre Klasse

In den folgenden Begegnungen setzten sich mehrere gesetzte Spieler relativ souverän durch. Damon Heta präsentierte sich gegen Darius Labanauskas äußerst stabil und gewann mit 6:3. Der Australier kontrollierte das Match mit konstantem Scoring und ließ seinem Gegner nur wenige Möglichkeiten.

Noch deutlicher verlief die Partie zwischen Danny Noppert und Ricky Evans. Noppert dominierte die Begegnung von Beginn an und setzte sich mit 6:1 durch. Besonders seine Effizienz auf die Doppel machte den Unterschied.

Ross Smith beendet Chisnalls Momentum

Eine besondere Aufmerksamkeit lag auf dem Duell zwischen Ross Smith und Dave Chisnall.

Chisnall hatte am Vortag noch mit einem spektakulären Comeback nach einem 0:5-Rückstand für Schlagzeilen gesorgt. Doch gegen Smith gelang es ihm nicht, diesen Schwung mitzunehmen. Smith spielte eine kontrollierte Partie, nutzte seine Chancen konsequent und gewann schließlich 6:4.

Van Duijvenbode gewinnt Thriller gegen Cross

Das wohl spektakulärste Match der Session lieferten sich Rob Cross und Dirk van Duijvenbode.

Beide Spieler lieferten sich über die gesamte Distanz ein ausgeglichenes Duell, in dem sich keiner entscheidend absetzen konnte. Das Match entwickelte sich zu einem taktischen und nervenaufreibenden Schlagabtausch.

Im Entscheidungsleg zeigte van Duijvenbode schließlich die größere Ruhe und gewann mit 6:5 – ein wichtiger Erfolg gegen den ehemaligen Weltmeister.

Nijman und Dobey überzeugen deutlich

Auch in den weiteren Partien gab es klare Ergebnisse. Wessel Nijman setzte sich mit 6:2 gegen Mike De Decker durch und zeigte dabei vor allem im Scoring seine Stärke.

Ebenso überzeugend präsentierte sich Chris Dobey, der Luke Woodhouse mit 6:1 besiegte. Dobey kontrollierte das Match von Beginn an und ließ seinem Landsmann kaum Chancen.

Searle beendet die Session erfolgreich

Zum Abschluss der Nachmittags-Session traf Ryan Searle auf Daryl Gurney.

In einem intensiven Duell setzte sich Searle schließlich durch und komplettierte damit die Siegerliste der Session.

Spannung vor der Abend-Session

Mit mehreren engen Matches und einigen klaren Favoritensiegen bot die Nachmittags-Session einen perfekten Auftakt in den zweiten Turniertag.

Am Abend (ab 19.00 Uhr) greifen weitere Topspieler ins Turnier ein – darunter Michael van Gerwen, Gerwyn Price und Martin Schindler.

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