Women’s Series – Event 15: Lisa Ashton stoppt Beau Greaves im Finale

Lisa Ashton hat bei der Women’s Series 15 in Wigan den Titel gewonnen. Die Engländerin setzte sich im Finale deutlich mit 5:1 gegen Beau Greaves durch und stoppte damit eine der prägenden Spielerinnen der Serie im direkten Duell.

Ashton spielte im Endspiel einen Average von 82,04 und hielt „Beau ’n’ Arrow“ über weite Strecken auf Abstand. Die 22-Jährige kam im Finale auf 79,25 Punkte im Schnitt, fand aber nicht den Zugriff, den sie zuvor im Turnier noch gezeigt hatte. Aus dem erwarteten engen Duell wurde ein klarer Finalerfolg für die erfahrene Ashton.

Der Sieg passte zu einem starken Lauf durch die entscheidenden Runden. Bereits im Achtelfinale hatte „The Lancashire Rose“ Rebecca Hoyland mit 4:0 bezwungen und dabei einen Average von 91,09 gespielt. Im Viertelfinale folgte ein 5:1 gegen Holly Glet, anschließend zog sie mit einem weiteren 5:1 gegen Kirsi Viinikainen ins Finale ein.

Ashton nimmt Greaves im Finale den Zugriff

Die Topspielerin der Women’s Series hatte sich zuvor ebenfalls durch ein prominent besetztes Tableau gespielt. Im Viertelfinale besiegte sie Aurora Fochesato mit 5:2, im Halbfinale setzte sie sich mit 5:3 gegen Fallon Sherrock durch. Dabei kam die 22-Jährige auf einen Average von 88,67, Sherrock spielte 81,90. Im Finale konnte Greaves dieses Niveau jedoch nicht noch einmal auf die Bühne bringen.

Für Ashton ist der Erfolg deshalb mehr als nur ein weiterer Titel in der Women’s Series. Sie schlug die mehrfache Weltmeisterin nicht knapp im Decider, sondern deutlich mit 5:1. In einer Serie, in der die englische Spielerin regelmäßig den Maßstab setzt, war das kein Mitnehmen eines offenen Finals, sondern ein klar gewonnener direkter Vergleich.

Auch Kirsi Viinikainen und Fallon Sherrock gehörten zu den auffälligen Namen von Event 15. Viinikainen erreichte nach Siegen gegen Kyana Frauenfelder und Steph Clarke das Halbfinale, Sherrock spielte sich mit Erfolgen gegen Laura Patton und Vicky Pruim unter die letzten Vier.

Event 15 endete damit nicht mit dem nächsten Greaves-Durchmarsch, sondern mit einem Ashton-Sieg, der deutlich ausfiel. Die Engländerin kam mit klaren Ergebnissen durch die K.-o.-Phase, ließ der 22-Jährigen im Finale kaum Luft und zeigte, dass sie in der Women’s Series weiterhin große Spiele gewinnen kann.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Spielerinnen allerdings nicht. Direkt im Anschluss startet mit Event 16 das nächste Turnier des Wochenendes. Für Greaves bietet sich damit sofort die Chance auf eine Antwort, während Ashton ihren Schwung direkt in den nächsten Wettbewerb mitnehmen kann.

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