Wessel Nijmans Finish-Show: Erst 170, dann 161 auf dem Weg ins Bratislava-Finale

Wessel Nijman hat bei den Slovak Darts Open nicht nur das Finale erreicht, sondern auch die spektakulärsten Finish-Momente des Abends geliefert. Der Niederländer checkte im Viertelfinale gegen Mike De Decker 170 Punkte und legte im Halbfinale gegen Ross Smith mit einem 161er-Finish nach. Damit trifft der 25-Jährige im Endspiel von Bratislava auf Rob Cross.

Schon gegen De Decker hatte der Finalist ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Beim 6:3 im Viertelfinale spielte er einen starken 104,50-Average, traf sechs seiner zwölf Darts auf Doppel und krönte den Auftritt mit dem höchsten möglichen Checkout. De Decker hielt mit 97,56 Punkten im Schnitt ordentlich dagegen, kam aber nicht nah genug heran. Der Moment, der hängen blieb, war trotzdem der große Checkout des Niederländers.

Im Halbfinale wurde es für Wessel Nijman deutlich enger. Gegen Ross Smith ging es über die volle Distanz, am Ende setzte sich der 25-Jährige mit 7:6 durch. Auch in diesem Match hatte Nijman wieder den besonderen Dart im Arm. Sein 161er-Checkout war der nächste große Finish-Moment eines Abends, an dem er nicht nur Ergebnisse, sondern Bilder lieferte.

Gerade dieses Halbfinale machte seinen Lauf noch wertvoller. Smith arbeitete sich zurück ins Match und zwang Nijman in den Decider. Nach dem 170er gegen De Decker war das 161er-Finish deshalb mehr als nur ein schöner Statistikpunkt. Es war der Beleg, dass der 25-Jährige auch unter wachsendem Druck die großen Würfe abrufen kann.

Cross wartet nach Sykes-Sieg

Im Finale trifft Nijman nun auf Rob Cross. „Voltage“ hatte zuvor das Debütmärchen von Tom Sykes gestoppt und sich mit 7:2 durchgesetzt. Der frühere Weltmeister spielte kontrolliert, nutzte seine Erfahrung und ließ „The Castleford Tiger“ nach dessen starkem Lauf nicht mehr entscheidend zurück ins Match.

Damit bekommt das Finale einen klaren Reiz. Cross kommt über Kontrolle, Routine und seine starke Formphase nach dem jüngsten Players-Championship-Titel. Nijman bringt dagegen die Highlight-Darts des Abends mit: erst 170, dann 161, dazu ein Decider-Sieg gegen Smith.

Für den Niederländer ist es mehr als nur ein weiterer Finaleinzug. Der 25-Jährige hat sich in Bratislava mit Scoring, Nervenstärke und großen Checkouts in den Mittelpunkt gespielt. Wer auf dem Weg ins Finale 170 und 161 checkt, liefert nicht nur Zahlen. Er liefert die Momente, über die ein Turnierabend erzählt wird

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