Die Teilnehmerfelder für die Players Championship 9 und 10 stehen fest – und sorgen direkt für Gesprächsstoff. Beim ProTour-Doppelpack am 13. und 14. April in Wigan werden mehrere Topstars nicht am Oche stehen. Besonders im Fokus: Luke Littler, der seinen Verzicht auf ProTour-Turniere fortsetzt. Neben dem jungen Engländer fehlen auch Michael van Gerwen und Gary Anderson. Damit bleiben gleich mehrere der größten Namen im Darts dem Event fern – eine Entwicklung, die den Wettbewerb spürbar verändert.
Gespielt wird wie gewohnt im 128er-Feld, bestehend aus Tour Card Holdern und weiteren qualifizierten Spielern. Für viele Profis eröffnet sich damit eine seltene Chance auf tiefe Turnierläufe und wichtiges Preisgeld.
Littler bleibt der ProTour fern
Dass Luke Littler nicht antritt, kommt inzwischen nicht mehr überraschend. Der Weltmeister hatte bereits in den vergangenen Wochen mehrfach auf Starts bei Players Championship Turnieren verzichtet und setzt diesen Kurs nun fort.
Die Entscheidung sorgt weiterhin für Diskussionen. Während einige den Fokus auf große TV-Turniere nachvollziehen können, sehen andere darin ein Risiko – vor allem im Hinblick auf Rhythmus und Matchpraxis. Gerade die ProTour gilt als wichtig, um Form zu stabilisieren und konstant auf höchstem Niveau zu bleiben.
Auch van Gerwen und Anderson verzichten auf Start
Neben Littler fehlen mit Michael van Gerwen und Gary Anderson zwei weitere absolute Topspieler. Beide gehören seit Jahren zu den prägenden Figuren der Tour – ihr Fehlen verändert das Kräfteverhältnis im Teilnehmerfeld deutlich.
Solche Absagen sind im ProTour-Kalender zwar keine Seltenheit, doch die Häufung prominenter Namen fällt auf. Für viele Spieler aus der zweiten Reihe ergibt sich dadurch eine große Chance, sich in den Vordergrund zu spielen.
Große Chance für Außenseiter – Nachrücker profitieren
Gerade bei solchen Turnieren zeigt sich, wie schnell sich Dynamiken im Profi-Darts verschieben können. Wenn mehrere Topspieler fehlen, öffnen sich Turnierbäume, die sonst deutlich schwieriger wären.
Für Spieler außerhalb der Top 32 bedeutet das: weniger gesetzte Gegner, bessere Auslosungen und realistische Chancen auf Preisgeld. In diesem Zusammenhang spielt auch das Nachrücker-System eine wichtige Rolle, das bei kurzfristigen Absagen zusätzliche Möglichkeiten schafft. Ein einzelner Lauf kann bereits ausreichen, um sich in der Order of Merit spürbar zu verbessern – genau in der Zone, in der oft nur wenige Tausend Pfund über mehrere Plätze entscheiden.
ProTour bleibt Schlüssel für Entwicklung und Ranking
Trotz aller Absagen bleibt die Players Championship ein zentraler Bestandteil des PDC-Kalenders. Die Turniere bieten nicht nur Preisgeld, sondern auch die Möglichkeit, sich für größere Events zu qualifizieren und langfristig im Ranking zu etablieren.
Gerade deshalb wird genau beobachtet, welche Spieler regelmäßig antreten – und welche bewusst auf Einsätze verzichten. Während einige Stars ihre Belastung steuern, nutzen andere jede Gelegenheit, um sich nach vorne zu arbeiten. Der Doppelpack in Wigan dürfte damit nicht nur sportlich interessant werden, sondern auch neue Geschichten hervorbringen – insbesondere von Spielern, die von den prominenten Ausfällen profitieren.







