Players Championship 23/24: Diese Nachrücker bekommen ihren ProTour-Einsatz

Bei den Players Championships 23 und 24 in Leicester bekommen mehrere Spieler ohne Tour Card ihren Einsatz auf der PDC ProTour. Die PDC führt für den Doppelblock mehrere Non-Tour-Card-Holder im Teilnehmerfeld: Joe Hunt, Derek Coulson, Tommy Lishman, Daniel Ayres, Tommy Morris, Aden Kirk und Christopher Wickenden. Nathan Potter ist zudem für Players Championship 23 gelistet.

Der Hintergrund: Bei Players-Championship-Turnieren wird das Feld auf 128 Spieler aufgefüllt, wenn nicht genügend Tour-Card-Holder antreten. Dafür wird die Challenge Tour Order of Merit herangezogen. Die Spieler rücken also nicht als Tour-Card-Holder nach Leicester, erhalten dort aber einen Einsatz auf der PDC ProTour.

Keine direkte Zuordnung zu einzelnen Absagen

Eine direkte Zuordnung, welcher Nachrücker welchen abwesenden Tour-Card-Holder ersetzt, nennt die PDC nicht. Klar ist aber: Durch die freien Plätze stehen mehrere Spieler aus der Challenge-Tour-Reihenfolge in Leicester im Feld.

Zu den prominenten Ausfällen gehört auch Dimitri Van den Bergh. Der Belgier sagte seine Teilnahme am gestrigen Tag aus medizinischen Gründen ab. Die Mitteilung wurde über seine offizielle Facebook-Seite von seinem Team veröffentlicht. Weitere Details zu den medizinischen Hintergründen wurden nicht genannt.

Für Hunt, Coulson und Co. ist der Doppelblock mehr als nur ein Zusatztermin. Sie bekommen die Chance, sich in einem Players-Championship-Feld gegen Tour-Card-Spieler zu beweisen, Preisgeld zu sammeln und sich für weitere Aufgaben zu empfehlen.

Gerade für Spieler ohne Tour Card können solche Einsätze viel wert sein. Auf der Challenge Tour geht es zwar ebenfalls um Rangliste, Rhythmus und Preisgeld, doch ein Players-Championship-Start ist noch einmal ein anderes Niveau. Die Gegner sind stärker, die Leistungsdichte ist höher und jeder Sieg bringt direktes Preisgeld auf der ProTour. Wer dort mithält, sammelt nicht nur Erfahrung, sondern auch Argumente für den nächsten Schritt.

Sportlich ist der Zeitpunkt zusätzlich interessant. PC23 und PC24 sind der letzte ProTour-Doppelblock vor dem World Matchplay. Während viele etablierte Spieler in Leicester noch um Preisgeld, Ranglistenpositionen und Matchplay-Konstellationen kämpfen, geht es für die Nachrücker um eine andere Art von Chance: zeigen, dass sie auch gegen stärkere Konkurrenz bestehen können.

Die Challenge Tour Order of Merit erklärt, warum genau diese Namen auftauchen. Joe Hunt führt die Rangliste aktuell an, dahinter folgen unter anderem Derek Coulson, Tommy Lishman, Daniel Ayres, Tommy Morris, Aden Kirk, Christopher Wickenden und Nathan Potter. Die Rangliste dient als Auffüllliste für Players-Championship-Events, wenn das 128er-Feld nicht allein durch Tour-Card-Holder besetzt wird.

Leicester bekommt dadurch neben dem World-Matchplay-Rennen noch eine zweite Ebene. Für die etablierten Tour-Card-Holder ist der Doppelblock eine letzte Standortbestimmung vor Blackpool. Für die Nachrücker ist er dagegen eine Chance, sich in einem vertrauten Umfeld gegen stärkere Konkurrenz zu zeigen. Floor-Turniere, mehrere Boards, wechselnde Gegner und lange Tage kennen sie bereits von der Challenge Tour. Genau das kann sogar ein kleiner Vorteil sein: Die Bühne ist nicht größer, aber der Einsatz ist es. Wer hier einen Lauf erwischt, sammelt nicht nur Preisgeld, sondern auch ein wichtiges Signal in Richtung PDC.

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