Pacific Masters 2026: Hatchett & Richardson-Clark sichern sich WM-Tickets

Blake Hatchett und Christine Richardson-Clark haben sich bei den Pacific Masters 2026 die Titel und damit direkte Startplätze für die WDF-Weltmeisterschaft gesichert. Hatchett bezwang Joe Comito im Finale der Open-Konkurrenz mit 7:4. Richardson-Clark setzte sich im Endspiel der Frauen mit 6:3 gegen Tiarna Dorotich durch.

Ausgetragen wurden die Pacific Masters am 25. und 26. Juli im Stirling Adriatic Centre in Western Australia. Das traditionsreiche Turnier besaß 2026 erstmals Gold-Status innerhalb der World Darts Federation. Dadurch erhielten die beiden Sieger neben wichtigen Ranglistenpunkten jeweils ein direktes Ticket für die WDF-Weltmeisterschaft am Lakeside.

Für Hatchett und Richardson-Clark bedeutet der Erfolg zugleich das Debüt auf der WM-Bühne. Die Pacific Masters bildeten außerdem den Auftakt zu den Australian Darts Championships, die bis zum 1. August an gleicher Stelle stattfinden.

Blake Hatchett zeigte während der K.-o.-Phase mehrere starke Leistungen. Nach einem knappen 4:3 zum Auftakt gegen Nino Galunic steigerte sich der Australier deutlich. Gegen Tony Shreeve und James Bailey gab Hatchett kein einziges Leg ab. Beim 4:0 über Bailey erzielte er einen Average von 98,56 Punkten.

Auch im Viertelfinale hielt der spätere Champion sein Niveau. Hatchett besiegte Matt Dorotich mit 5:2 und kam dabei auf einen Durchschnitt von 97,46 Punkten. Deutlich enger verlief anschließend das Halbfinale gegen Shannon O’Brien. Erst im entscheidenden elften Leg machte Hatchett den 6:5-Erfolg perfekt.

Im Finale begegneten sich zwei Spieler auf nahezu identischem Niveau. Hatchett beendete die Partie mit einem Average von 86,72 Punkten, während Joe Comito auf 86,63 Punkte kam. Der neue Champion entschied das Endspiel dennoch mit 7:4 für sich. Drei 180er, ein Elfdarter und zwei 14-Darter unterstrichen seine starke Leistung.

Für Hatchett war es der erste Titel bei einem WDF-Ranglistenturnier. Zuvor hatte er unter anderem 2022 ein Turnier auf der australischen PDC-Tour gewonnen. Durch den bislang größten Erfolg seiner Laufbahn wird er später im Jahr erstmals bei der WDF-Weltmeisterschaft antreten.

Christine Richardson-Clark krönt starke Turnierwoche

In der Frauenkonkurrenz setzte sich mit Christine Richardson-Clark eine der erfahrensten Spielerinnen des Feldes durch. Die Australierin startete mit drei deutlichen 4:0-Erfolgen gegen Jordan Clarke, Natalie Carter und Julie Lewis in die K.-o.-Runde. Erst im Halbfinale gegen Alyssa Moody musste sie wieder Legs abgeben, behielt beim 5:3 aber die Kontrolle.

Im Endspiel traf Richardson-Clark auf Tiarna Dorotich. Nach ihrem zuvor souveränen Turnierverlauf ließ sich die erfahrene Australierin auch im Finale nicht stoppen und gewann mit 6:3. Richardson-Clark erzielte einen Average von 74,23 Punkten, warf zwei 180er und spielte im Verlauf der Partie einen starken Zwölfdarter.

Der Erfolg setzt eine bemerkenswerte Phase ihrer langen Karriere fort. Richardson-Clark gewann bereits in den 1980er- und 1990er-Jahren mehrere bedeutende Titel in Australien. In den vergangenen Jahren meldete sie sich mit Siegen beim Victorian Classic 2024 und 2025 sowie beim VIC Robb Classic 2026 erneut in der nationalen Spitze zurück.

Der Triumph bei den Pacific Masters ist für Richardson-Clark dennoch ein besonderer Meilenstein. Trotz ihrer jahrzehntelangen Laufbahn wird auch sie bei der WDF-Weltmeisterschaft erstmals am Lakeside antreten. Damit haben die erstmals als Gold-Turnier ausgetragenen Pacific Masters zwei australischen Spielern den direkten Weg auf die WM-Bühne eröffnet.

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