Neil Duff hat bei der Eastern European Darts Challenge in Timișoara wieder zugeschlagen. Der frühere WDF-Weltmeister gewann am Wochenende gleich zwei Titel – und machte Rumänien damit erneut zu seinem persönlichen Erfolgspflaster.
Das Eastern-European-Event bestand aus mehreren WDF-Turnieren, bei denen sich Duff besonders in den Männer-Wettbewerben durchsetzte. Zunächst gewann der Nordire den Timisoara Darts Grand Prix, später legte er beim Timisoara International Darts Open nach. Damit wiederholte „The Duffman“ seinen starken Auftritt aus dem Vorjahr und setzte ein klares Zeichen im WDF-Feld.
Beim Grand Prix spielte sich Duff mit Siegen gegen Callum Grealis, Pavel Nicusor und Anthony Brown ins Finale. Dort wartete András Borbély, doch auch der Ungar konnte den Lauf des früheren Weltmeisters nicht stoppen. Duff setzte sich mit 5:2 durch und holte den ersten Titel des Wochenendes.
Noch stärker wirkte sein Auftritt beim International Darts Open. Nach Erfolgen gegen Denys Sennikov, Daniel Bauerdick und Dmitrii Rogov stand Duff erneut im Endspiel. Dort traf er auf Kaya Baysal und lieferte mit einem 5:2 den nächsten klaren Abschluss. Besonders auffällig: Im Finale kam Duff auf einen Average von über 96 Punkten und zeigte damit, dass der Doppelpack nicht nur über Routine, sondern auch über echte Qualität zustande kam.
Duff bleibt im WDF-Feld ein Faktor
Für Duff ist der Erfolg mehr als nur ein nettes WDF-Wochenende. Der Nordire gewann 2022 die WDF World Darts Championship und gehört seitdem zu den Namen, die bei größeren WDF-Turnieren automatisch beobachtet werden. In den vergangenen Monaten war die ganz große Schlagzeile zwar nicht immer da, doch Timișoara zeigt: Wenn Duff ins Rollen kommt, bleibt er für viele Gegner ein unangenehmes Los.
Gerade im WDF-System zählen solche Wochenenden doppelt. Es geht nicht nur um Titel, sondern auch um Ranglistenpunkte, Qualifikationswege und Positionen für die großen Turniere der World Darts Federation. Wer mehrere Events an einem Wochenende gewinnt, macht nicht nur kurzfristig auf sich aufmerksam, sondern verbessert auch seine Ausgangslage für die kommenden Monate.
Auch für die Eastern European Darts Challenge selbst war der Auftritt ein Gewinn. Das Turnierwochenende in Rumänien zeigte erneut, dass die WDF außerhalb der großen bekannten Standorte interessante Wettbewerbe bietet. Internationale Namen, regionale Spieler und mehrere Turniere an einem Ort machen solche Events sportlich wertvoller, als es auf den ersten Blick wirkt.
Duff nutzte genau diese Bühne. Zwei Finals, zwei Siege, zwei Titel – und eine klare Botschaft: Der Weltmeister von 2022 ist nicht nur ein Name aus der jüngeren WDF-Vergangenheit, sondern weiterhin ein Spieler, der Turnierwochenenden komplett prägen kann.






