North American Darts Championship: WM-Ticket in New York – das steckt hinter dem Turnier

Wenn in New York die US Darts Masters laufen, richtet sich der Blick automatisch auf die großen Namen. Luke Littler, Luke Humphries, Gerwyn Price, James Wade, Stephen Bunting oder Josh Rock bringen die World-Series-Bühne in den Madison Square Garden. Für die nordamerikanischen Spieler ist das Wochenende aber mehr als ein Showduell mit der PDC-Elite.

Neben den US Darts Masters wird auch die North American Darts Championship ausgespielt. Das Turnier findet im Rahmen des New-York-Wochenendes statt und bringt die acht nordamerikanischen Teilnehmer noch einmal direkt gegeneinander ans Oche. Der entscheidende Unterschied: Hier geht es nicht nur um Prestige, sondern um einen möglichen Platz bei der PDC-Weltmeisterschaft.

Anders als die US Darts Masters ist die North American Darts Championship kein Duell zwischen PDC-Stars und regionalen Herausforderern. Das Turnier wird einmal jährlich im Rahmen des New-York-Wochenendes ausgespielt und bringt ausschließlich die acht nordamerikanischen Vertreter ans Board. Für sie ist es der kompakte Direktweg auf die große PDC-Bühne: Wer sich durchsetzt, spielt nicht nur um den regionalen Titel, sondern auch um internationale Startplätze.

Für Spieler wie Jim Long, David Cameron, Alex Spellman, Leonard Gates, Gary Mawson, Fred Krueger, Adam Sevada und Brayden Hall ist dieses Turnier deshalb vielleicht sogar der wichtigere Teil der Reise. Bei den US Darts Masters treffen sie auf internationale Topstars und gehen häufig als Außenseiter in ihre Partien. In der North American Darts Championship aber messen sie sich untereinander – mit einem klaren Ziel: Alexandra Palace.

Acht Spieler, eine große Chance

Das Teilnehmerfeld ist bewusst regional gehalten. Jim Long ist als kanadischer Tour-Card-Holder dabei, Alex Spellman kommt als Continental-Cup-Sieger, David Cameron als Champion der CDC Cross-Border Darts Challenge. Dazu gehören mit Leonard Gates und Gary Mawson zwei bekannte Namen aus dem nordamerikanischen Darts, während Fred Krueger, Adam Sevada und Brayden Hall die Chance bekommen, sich auf großer Bühne weiter in den Vordergrund zu spielen.

Gerade diese Mischung macht das Turnier interessant. Es geht nicht um ein klassisches Einladungsturnier für die ganz großen Namen, sondern um einen echten Qualifikationsweg für Spieler aus Nordamerika. Wer hier gewinnt, kann sich nicht nur einen regionalen Titel sichern, sondern seinen Namen international deutlich sichtbarer machen.

Die Bühne dafür könnte kaum größer sein. Gespielt wird im Umfeld der US Darts Masters im Infosys Theater at Madison Square Garden. Am Donnerstag stehen zunächst die Duelle zwischen PDC-Stars und nordamerikanischen Spielern an. Am Freitagmittag gehört die Bühne dann der North American Darts Championship, bevor am Abend die US Darts Masters mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale entschieden werden.

Damit ist die Championship sportlich mehr als ein Nebenprogramm. Während die US Darts Masters vor allem die großen Namen und die World-Series-Show liefern, entscheidet die North American Darts Championship darüber, welcher nordamerikanische Spieler sich über New York Richtung Alexandra Palace und Grand Slam spielt.

Die North American Darts Championship ist der sportliche Hebel des New-York-Wochenendes für die nordamerikanischen Spieler. Während die US Darts Masters die internationale Bühne öffnen, entscheidet dieses Turnier darüber, wer aus Nordamerika den nächsten Schritt Richtung PDC-Weltbühne macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert