MODUS Super Series 2026: Beveridge führt Gruppe C – Davies & Duff bleiben dran

Zwei Finalplätze, drei Spieler in aussichtsreicher Position: In Gruppe C der Champions Week der MODUS Super Series ist nach dem Donnerstag (29. Oktober) noch alles offen. Darren Beveridge führt mit vier Siegen aus fünf Spielen, David Davies ist punktgleich. Neil Duff folgt mit einem Erfolg Rückstand. Am Freitag absolviert jeder Teilnehmer fünf weitere Partien. Erst dann steht fest, welche beiden Spieler am Samstag um den Titel der 15. Serie kämpfen dürfen.

Die Champions Week bildet den Abschluss der zwölfwöchigen Turnierserie. In der Finalwoche werden über mehrere Gruppen die sechs Teilnehmer ermittelt, die am Samstag um den Gesamtsieg und 25.000 Pfund Preisgeld spielen.

Für Beveridge ist die Tabellenführung eine deutliche Verbesserung gegenüber den ersten drei Tagen. In Gruppe A hatte der Schotte nur fünf seiner 15 Begegnungen gewonnen und war auf Rang fünf gelandet. Am Donnerstag gelang ihm ein besserer Start: Er bezwang den ehemaligen WDF-Weltmeister Neil Duff mit 4:0, setzte sich gegen Benito van de Pas knapp mit 4:3 durch und ließ Michael Wiles beim nächsten 4:0 keine Chance.

Ganz ohne Rückschlag blieb der Nachmittag allerdings nicht. Danny Ayres, in Gruppe A noch Tabellenletzter, besiegte Beveridge mit 4:3. Damit bekam das letzte Duell des Schotten besondere Bedeutung. Davies hatte bis dahin alle vier Partien gewonnen und hätte mit einem weiteren Erfolg die alleinige Führung übernommen. Beveridge setzte sich jedoch ebenfalls mit 4:3 durch und zog nach Punkten gleich. Nur die Legdifferenz trennt die beiden: Der Schotte liegt mit +9 vor dem Waliser (+8).

Wer schafft am Freitag den Sprung zum Finalsamstag?

Auch Davies hat sich eine starke Ausgangsposition erarbeitet. Er gewann gegen van de Pas und Ayres jeweils mit 4:1, schlug Wiles mit 4:2 und behauptete sich gegen Duff mit 4:3. Dass er die Tabellenführung erst im letzten Match abgeben musste, zeigt, wie eng das Rennen ist. Ein einzelnes Leg kann bei Punktgleichheit noch wichtig werden, denn bei diesem Gruppenformat zählt neben den Siegen auch die Legdifferenz.

Dahinter wartet mit Duff ein erfahrener MODUS-Spieler auf seine Chance. Der Nordire hält mit acht Wochentiteln den Rekord der Super Series. Nach dem klaren 0:4 gegen Beveridge gewann er drei seiner vier übrigen Begegnungen und sammelte sechs Punkte. Sein Rückstand auf die Spitze beträgt damit lediglich zwei Zähler. Weil auch die direkten Duelle am Freitag erneut anstehen, kann sich die Reihenfolge noch deutlich verändern.

Benito van de Pas folgt nach zwei Siegen mit vier Punkten. Michael Wiles und Danny Ayres stehen bei jeweils zwei Zählern. Für das Trio ist der Weg zu den ersten beiden Plätzen schwieriger geworden, rechnerisch aber weiterhin möglich. Am Freitag sind für jeden Spieler noch zehn Punkte zu holen. Die Konstellation macht deutlich, weshalb die ersten fünf Matches zwar eine Richtung vorgeben, aber noch keine Entscheidung bringen.

Während Gruppe C am Freitagnachmittag ihre zwei Tickets vergibt, kämpfen in Gruppe B Derek Coulson, Andy Baetens, Ted Evetts, Scott Robertson und Scott Campbell um drei Finalplätze. Archie Self ist bereits qualifiziert. Der 16-Jährige hatte Gruppe A mit 13 Siegen aus 15 Spielen gewonnen und am Mittwoch gegen Ayres einen 9-Darter geworfen.

Am Samstag, 31. Oktober, treffen die sechs Qualifizierten der Champions Week aufeinander. Nach zwölf Wochen, aus denen jeweils ein Wochensieger hervorgegangen ist, wird dann der Gesamtsieger ermittelt. Auf ihn warten laut MODUS 25.000 Pfund Preisgeld. Beveridge und Davies haben sich dafür eine gute Ausgangsposition verschafft. Ob Duff oder einer der weiteren Verfolger sie noch verdrängt, entscheidet sich am Freitag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert