Martin Schindler hat seinen Walk-on angepasst – und dabei bewusst auf die Reaktionen der Fans in Großbritannien reagiert. Wie das Portal oche180 berichtet, entschied sich der deutsche Topspieler dazu, seine bisherige Einlaufmusik zu ändern, nachdem er festgestellt hatte, dass sein Auftritt beim Publikum nicht die gewünschte Wirkung erzielte. Künftig läuft Schindler zu „In the End“ von Linkin Park ein und ersetzt damit seinen bisherigen Song von Rammstein. Hintergrund sind vor allem seine Erfahrungen bei Turnieren in England, wo ein Großteil der großen PDC-Events stattfindet.
Schindler machte deutlich, dass die Stimmung bei seinem Walk-on zuletzt nicht optimal gewesen sei – und er deshalb eine Anpassung für die internationalen Fans vorgenommen habe.
„Ich bin ein Rocker“ – Schindler erklärt seine Entscheidung
Für Schindler ist die neue Musik jedoch mehr als nur eine taktische Maßnahme. Der 29-Jährige betont, dass der Song auch besser zu seiner Persönlichkeit passt. „Linkin Park ist die Band, die ich am meisten gehört habe“, sagte er laut der Seite Oche180. Noch deutlicher wurde er mit Blick auf seine Identifikation mit dem neuen Walk-on: „Ich bin ein Rocker … Linkin Park ist 100 Prozent Martin Schindler“, sagte er laut der Seite weiter.
Zugleich erklärte Schindler, dass er bei Auftritten in England gemerkt habe, dass sein vorheriger Walk-on nicht die gewünschte Resonanz erzeugte. „Ich hatte das Gefühl, dass die Zuschauer nicht wirklich mitgehen.“
Anpassung an internationale Tour – klare Haltung zu Reiseproblemen
Neben dem Walk-on sprach Schindler auch über ein weiteres Thema aus dem Profi-Alltag: die Reisebedingungen auf der Tour. Wie oche180 weiter berichtet, äußerte sich der Deutsche kritisch zu Diskussionen über schwierige Anreisen, die zuletzt vor allem von britischen Spielern thematisiert wurden.
Schindler zeigte dafür nur begrenzt Verständnis und betonte, dass solche Herausforderungen zum Alltag gehören. „Du musst dich anpassen und mit den Umständen umgehen.“ Für den Deutschen gehört diese Flexibilität zum Profi-Dasein dazu – sowohl bei Reisen als auch bei der Anpassung an unterschiedliche Fan-Kulturen.
Mit seinem neuen Walk-on setzt Martin Schindler ein klares Zeichen: Der Deutsche richtet sich stärker auf das internationale Publikum aus, ohne dabei seine eigene Identität aufzugeben. Der Wechsel zeigt, wie wichtig die Verbindung zu den Fans im modernen Darts geworden ist – und dass auch kleine Anpassungen eine große Wirkung haben können.






