Luke Woodhouse gewinnt Players Championship 18: Erster PDC-Titel – Springer im Viertelfinale

Luke Woodhouse hat Players Championship 18 in Leicester gewonnen und damit den ersten PDC-Rankingtitel seiner Karriere gefeiert. Der Engländer setzte sich im Finale mit 8:4 gegen Andrew Gilding durch. Aus deutscher Sicht überzeugte erneut Niko Springer, der nach Siegen gegen Joe Cullen und Ross Smith das Viertelfinale erreichte.

Woodhouse machte damit den entscheidenden Schritt, der ihm auf der ProTour zuvor mehrfach verwehrt geblieben war. Der 37-Jährige hatte bereits mehrere Finals bei Players-Championship-Turnieren erreicht, musste aber lange auf seinen ersten Titel warten. In Leicester nutzte er nun seine Chance und belohnte sich für einen starken Turniertag.

Im Halbfinale hatte Woodhouse Harry Ward mit 7:3 bezwungen. Gilding erreichte das Endspiel durch ein enges 7:6 gegen James Wade und stand damit wenige Tage nach seinem Titel bei Players Championship 16 erneut in einem ProTour-Finale. Dort blieb Woodhouse jedoch stabiler und entschied das Finale klar für sich.

Springer bestätigt starke ProTour-Form

Niko Springer war aus deutscher Sicht der auffälligste Spieler des Tages. Der Tour-Card-Neuling startete mit einem 6:0 gegen Shane McGuirk, setzte sich anschließend knapp mit 6:5 gegen Jeffrey de Zwaan durch und legte danach zwei Siege mit sportlichem Gewicht nach.

In der Runde der letzten 32 bezwang Springer Joe Cullen mit 6:3, im Achtelfinale folgte ein weiteres 6:3 gegen Ross Smith. Erst im Viertelfinale war Schluss: Gegen den späteren Finalisten Andrew Gilding unterlag Springer mit 2:6.

Trotz des Aus bleibt der Auftritt ein weiteres starkes Signal. Springer sammelt nicht nur Preisgeld für die Players Championship Order of Merit, sondern bestätigt auf dem Floor zunehmend eine Stabilität, die für die kommenden Wochen wichtig werden kann. Die Siege gegen Cullen und Ross Smith zeigen, dass seine Ergebnisse inzwischen mehr sind als einzelne Ausreißer.

Deutsche Starter mit gemischter Bilanz

Neben Springer erreichte Kai Gotthardt die Runde der letzten 32. Nach Siegen gegen Viktor Tingström und Karel Sedlacek verlor er knapp mit 5:6 gegen Ross Smith. Martin Schindler startete mit einem klaren 6:1 gegen Cor Dekker, musste sich anschließend aber Jack Tweddell mit 2:6 geschlagen geben.

Gabriel Clemens gewann sein Auftaktspiel gegen Jermaine Wattimena mit 6:3, verlor danach jedoch 4:6 gegen Tommy Morris. Ricardo Pietreczko erwischte einen bitteren Tag und unterlag Jeffrey Sparidaans deutlich mit 1:6. Max Hopp verlor zum Auftakt knapp mit 5:6 gegen Mervyn King, Lukas Wenig schied nach einem 6:1 gegen Maximilian Czerwinski in Runde zwei mit 5:6 gegen Joe Hunt aus.

Für Woodhouse ist der Titel ein besonderer Karrierepunkt. Players Championship 18 bleibt aber auch aus deutscher Sicht relevant, weil Springer seinen positiven Trend fortsetzt und weiter Boden in den ProTour-Ranglisten gutmacht. Nach mehreren auffälligen Auftritten in den vergangenen Wochen wirkt sein Viertelfinale in Leicester nicht mehr wie ein einzelner Lauf, sondern wie der nächste Schritt in einer stabileren Floor-Phase.

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