James Wade gehört seit fast zwei Jahrzehnten zu den konstantesten Spielern auf der PDC-Tour. Trotzdem wurde der Engländer in diesem Jahr nicht für die Premier League Darts nominiert – eine Entscheidung, die in der Szene für Diskussionen sorgt. Wade selbst hat nun angedeutet, dass die PDC diese Entscheidung möglicherweise noch bereuen könnte.
Der 42-jährige Engländer zeigte sich in den vergangenen Wochen in starker Form. Unter anderem erreichte Wade das Finale der UK Open und gewann bereits ein Turnier auf der Pro Tour. Trotz dieser Ergebnisse blieb ihm ein Platz im prestigeträchtigen Premier-League-Starterfeld verwehrt.
Nach seinen jüngsten Leistungen ließ Wade durchblicken, dass seine aktuellen Resultate möglicherweise zeigen könnten, dass er durchaus ein Kandidat für die Turnierserie gewesen wäre. „Vielleicht bereut die PDC inzwischen, mich nicht eingeladen zu haben“, erklärte Wade mit einem Augenzwinkern in einem Interview, über das das Darts-Portal Oche180 berichtete.
Starke Saison trotz Premier-League-Snub
Wade gehört in dieser Saison zu den erfolgreichsten Spielern auf der Tour. Allein zu Beginn des Jahres konnte er bereits über 100.000 Pfund Preisgeld einspielen – mehr als viele Spieler aus dem aktuellen Premier-League-Feld.
Auf Basis der aktuellen Saisonleistungen würde Wade sogar deutlich weiter oben in der Formrangliste stehen. Diese Zahlen zeigen, dass der Engländer weiterhin zu den konstantesten Spielern der Tour gehört – auch wenn er inzwischen zu den Veteranen im Feld zählt.
Seine Leistungen bei der UK Open unterstreichen das besonders deutlich. Dort kämpfte sich Wade bis ins Finale vor und besiegte auf dem Weg mehrere Topspieler. Erst im Endspiel musste er sich dem aktuellen Superstar Luke Littler geschlagen geben.
Vergleich mit Luke Littler
Interessant ist dabei der Vergleich, den Wade selbst zog. Der Engländer verwies auf Statistiken und Turnierergebnisse und erklärte, dass seine aktuelle Form durchaus mit der einiger Premier-League-Spieler mithalten könne. In diesem Zusammenhang wurde auch Luke Littler erwähnt, der aktuell zu den dominierenden Figuren im modernen Darts gehört.
Wade stellte jedoch klar, dass er nicht vorhabe, sich über die Entscheidung zu beschweren. Stattdessen wolle er seine Antwort weiterhin auf der Bühne geben. „Es bringt nichts zu schmollen. Ich werde einfach auf dem Dartboard zeigen, was ich kann“, erklärte Wade laut Oche180.
Wade bleibt einer der konstantesten Spieler
Die Karriere von James Wade gehört zu den beeindruckendsten im modernen Darts.
Der Engländer gewann bereits zahlreiche Major-Titel und gehört seit vielen Jahren konstant zur Weltspitze. Besonders bemerkenswert ist dabei seine Fähigkeit, auch in entscheidenden Momenten ruhig zu bleiben – eine Eigenschaft, die ihm den Spitznamen „The Machine“ eingebracht hat.
Auch wenn Wade in den letzten Jahren weniger große Titel gewinnen konnte, zeigt seine aktuelle Form, dass er weiterhin auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist. Britische Medien wie The Sun hatten bereits zuvor berichtet, dass Wade seine Nicht-Nominierung für die Premier League als überraschend empfindet – insbesondere aufgrund seiner konstanten Turnierergebnisse in den vergangenen Monaten.
Motivation statt Frust
Für Wade scheint die Ausladung aus der Premier League inzwischen eher zusätzliche Motivation zu sein. Der Engländer will weiterhin zeigen, dass er zu den besten Spielern der Welt gehört. Gerade auf der Pro Tour und bei großen Turnieren hat er in dieser Saison bereits bewiesen, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist.
Ob die PDC ihre Entscheidung tatsächlich irgendwann bereuen wird, bleibt offen. Fest steht jedoch: James Wade ist noch lange nicht bereit, von der großen Bühne des Darts zu verschwinden.







