International Darts Open: Van Veen glänzt, Bunting raus – erste Viertelfinals stehen

Bei den International Darts Open 2026 in Riesa sind die ersten vier Achtelfinals des Finaltags gespielt. Gian van Veen, Ryan Searle, Rob Cross und Ryan Joyce haben den Sprung in die Abend-Session geschafft. Damit stehen auch die ersten beiden Viertelfinals fest: Van Veen trifft auf Searle, Cross bekommt es mit Joyce zu tun.

Besonders auffällig war der Auftritt von Gian van Veen. Der Niederländer setzte sich zum Auftakt der Nachmittagssession mit 6:2 gegen Kevin Doets durch und spielte dabei einen Average von 103,51 Punkten. Auch Doets hielt mit 96,89 Punkten im Schnitt ordentlich dagegen, kam gegen van Veens Konstanz aber nicht entscheidend heran.

Van Veen setzt erstes Zeichen, Searle zieht nach

Van Veen war im ersten Achtelfinale nicht nur im Scoring stark, sondern auch auf die Doppel stabil. Mit einer Checkoutquote von 54,55 Prozent brachte er sechs seiner elf Versuche ins Ziel. Dazu kamen zwei 180er und ein 91er-Highfinish. Für den 23-Jährigen war es ein klares Statement zum Start in den Finaltag.

Im zweiten Achtelfinale folgte Ryan Searle. Der Engländer ließ Kim Huybrechts beim 6:1 kaum Luft und nutzte seine Chancen konsequent. Huybrechts warf zwar fünf 180er, brachte daraus aber zu wenig Zählbares auf die Doppel. Searle spielte einen Average von 98,60 Punkten, traf sechs seiner 15 Doppelversuche und zog souverän ins Viertelfinale ein.

Damit kommt es am Abend zum ersten Viertelfinale zwischen Gian van Veen und Ryan Searle. Beide präsentierten sich in ihren Achtelfinals stabil, van Veen allerdings mit dem deutlich auffälligeren statistischen Ausrufezeichen.

Cross wirft Titelverteidiger Bunting raus

Im dritten Achtelfinale musste Titelverteidiger Stephen Bunting die Segel streichen. Der Engländer unterlag Rob Cross deutlich mit 2:6 und fand nie richtig zu seinem Rhythmus. In der warmen Halle wirkte Bunting sichtlich unzufrieden, immer wieder schien auch die Wurfhand ein Thema zu sein.

Cross blieb dagegen kühl. Der frühere Weltmeister spielte zwar keinen überragenden Average, traf aber sechs seiner acht Doppel und setzte sich verdient durch. Besonders stark war seine Effizienz im Finishbereich: 75 Prozent Checkoutquote und ein 122er-Highfinish machten den Unterschied. Bunting kam nur auf 85,95 Punkte im Schnitt und traf lediglich zwei seiner zehn Doppel.

Für Cross ist es damit ein wichtiger Schritt in den Finaltag. Nach dem Aus des Titelverteidigers zählt der frühere Weltmeister nun zu den Spielern, die in Riesa am Abend noch tief gehen können.

Joyce gewinnt Decider gegen Wattimena

Der Gegner von Cross wurde im vierten Achtelfinale ermittelt. Ryan Joyce setzte sich in einem engen Duell mit 6:5 gegen Jermaine Wattimena durch. Beide Spieler lagen über weite Strecken eng beieinander, am Ende entschied Joyce den Decider für sich.

Joyce spielte einen Average von 94,01 Punkten und traf sechs seiner zwölf Doppel. Wattimena kam auf 92,56 Punkte im Schnitt, warf vier 180er, ließ aber zu viele Chancen auf die Doppel liegen. Seine Checkoutquote von 35,71 Prozent reichte am Ende nicht, um Joyce zu stoppen.

Damit steht auch das zweite Viertelfinale fest: Rob Cross trifft am Abend auf Ryan Joyce. In der Nachmittagssession folgen nun weitere Topduelle – darunter Michael van Gerwen gegen Damon Heta, Ricardo Pietreczko gegen Ross Smith sowie Martin Schindler gegen Cameron Menzies.

Für die deutschen Fans bleibt der Finaltag damit weiter spannend. Nach den ersten vier Achtelfinals ist Riesa bereits in der Nachmittagssession angekommen – jetzt warten Schindler und Pietreczko auf ihre Chance.

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