European Darts Trophy: Kevin Doets bricht Rekord von Michael van Gerwen

Ein spektakulärer Auftritt von Kevin Doets hat den Auftakt der European Darts Trophy in Göttingen am Freitag (13.03.) geprägt . Der Niederländer spielte sich mit einem beeindruckenden Average von 117,12 Punkten in die Geschichtsbücher des Turniers und stellte damit einen neuen Rekord auf.

Im Erstrundenmatch ließ Doets seinem Gegner Jonas Masalin keine Chance und gewann klar mit 6:0 Legs. Mit dieser Leistung übertraf er den bisherigen Turnierrekord von Michael van Gerwen, der im Jahr 2016 bei der European Darts Trophy einen Average von 115,13 Punkten erzielt hatte.

Doets spielt sich in einen wahren Rausch

Schon früh im Match deutete sich an, dass Doets einen außergewöhnlichen Tag erwischt hatte. Gleich im ersten Leg eröffnete er die Partie mit einem starken 12-Darter und setzte seinen Gegner damit sofort unter Druck.

Masalin hatte im zweiten Leg mehrere Chancen, um auszugleichen, konnte diese jedoch nicht nutzen. Doets blieb eiskalt auf den Doppelfeldern und baute seine Führung weiter aus. Anschließend folgten weitere starke Legs, darunter ein 14-Darter und ein weiterer 12-Darter, wodurch der Niederländer schnell mit 4:0 in Führung ging.

Selbst eine kurze schwächere Phase im fünften Leg brachte Doets nicht aus dem Rhythmus. Mit hohen Scores stellte er sich erneut früh auf ein Finish und checkte schließlich zum 5:0. Den Schlusspunkt setzte er wenig später mit einem 11-Darter, der den klaren 6:0-Erfolg perfekt machte.

Nur knapp am European-Tour-Rekord vorbei

Mit seinem Average von 117,12 Punkten stellte Doets nicht nur einen neuen Turnierrekord bei der European Darts Trophy auf. Gleichzeitig verpasste er nur knapp den allgemeinen Rekord der PDC European Tour.

Dieser liegt weiterhin bei 118,66 Punkten, aufgestellt von Dave Chisnall im Jahr 2018. Damit gehört Doets’ Leistung dennoch zu den besten Auftritten in der Geschichte der European-Tour-Turniere.

Chisnall sorgt für spektakuläres Comeback

Neben der Rekordleistung von Doets bot der erste Turniertag in Göttingen noch weitere Highlights. Besonders spektakulär verlief das Match von Dave Chisnall gegen Jeffrey de Zwaan.

Chisnall lag bereits scheinbar aussichtslos mit 0:5 zurück, ehe ihm eine beeindruckende Aufholjagd gelang. Mit sechs Legs in Folge drehte der Engländer die Partie noch zu einem 6:5-Sieg und sorgte damit für eines der dramatischsten Comebacks des Tages.

Deutsche Spieler mit Licht und Schatten

Auch aus deutscher Sicht gab es beim Auftakt der European Darts Trophy einige bemerkenswerte Ergebnisse. Lukas Wenig, der kurzfristig für einen ausgefallenen Spieler ins Teilnehmerfeld gerückt war, nutzte seine Chance und setzte sich mit 6:3 gegen Ryan Joyce durch.

Einen weiteren Erfolg aus deutscher Perspektive feierte Paul Krohne, der sich erstmals auf der European Tour durchsetzen konnte. Mit einem 6:4-Sieg gegen Cameron Menzies zog er ebenfalls in die zweite Runde die am heutigen Samstag (14.03.) über die Bühne geht, ein.

Für andere deutsche Spieler verlief der Auftakt hingegen weniger erfolgreich, sodass der erste Turniertag insgesamt ein gemischtes Bild für die Gastgeber bot.

Starker Auftakt für das Turnier in Göttingen

Die European Darts Trophy 2026, die in der Lokhalle Göttingen ausgetragen wird, zählt zu den festen Stationen der European Tour und versammelt erneut ein stark besetztes Teilnehmerfeld mit 48 Spielern. Das Turnier läuft vom 13. bis 15. März und ist Teil der PDC Pro Tour.

Der erste Turniertag hat bereits gezeigt, dass die Fans in Göttingen ein Wochenende voller hochklassiger Matches erwarten können – und mit Kevin Doets’ Rekordleistung wurde gleich zum Auftakt ein historisches Kapitel geschrieben.

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