European Darts Trophy 2026: Warum Littler, Humphries & weitere Topstars fehlen

Vor dem Start der European Darts Trophy 2026 (13.03. – 15.03.) in Göttingen sorgte eine Reihe prominenter Absagen für Aufmerksamkeit. Gleich mehrere bekannte Namen der Professional Darts Corporation entschieden sich kurzfristig gegen eine Teilnahme am zweiten Event der diesjährigen European Tour.

Mit Luke Littler, Luke Humphries, Nathan Aspinall, Jonny Clayton, Gary Anderson und James Wade fehlen gleich sechs große Namen im Teilnehmerfeld. Die Gründe für die Absagen sind unterschiedlich und reichen von gesundheitlichen Problemen über Terminbelastung bis hin zu bewussten Pausen im Turnierkalender.

Luke Littler verzichtet nach intensiven Wochen

Das Fehlen von Luke Littler ist besonders auffällig. Der junge Engländer gehört aktuell zu den prägendsten Spielern auf der Tour und hat in den vergangenen Monaten zahlreiche große Turniere gespielt.

Nach einer intensiven Phase mit mehreren Events entschied sich Littler jedoch bewusst gegen die Teilnahme in Göttingen, um eine kurze Pause einzulegen. Ein konkreter Verletzungsgrund wurde nicht genannt. Beobachter gehen davon aus, dass der dicht gedrängte Turnierkalender eine wichtige Rolle bei dieser Entscheidung spielte.

Weltranglistenerster Humphries ebenfalls nicht am Start

Auch Luke Humphries wird in Göttingen nicht antreten. Der amtierende Weltranglistenerste sagte seine Teilnahme kurzfristig ab und verbrachte die Zeit stattdessen in England.

Medienberichte zeigen Humphries während des Turnierwochenendes beim bekannten Cheltenham Festival. Die Entscheidung gilt daher eher als persönliche Terminplanung und weniger als sportlicher oder gesundheitlicher Rückzug.

Titelverteidiger Aspinall fehlt überraschend

Auch der Titelverteidiger Nathan Aspinall wird in Göttingen nicht an den Start gehen. Der Engländer hatte die European Darts Trophy im Vorjahr gewonnen, entschied sich diesmal jedoch gegen eine Teilnahme.

Offizielle Details zur Absage wurden nicht veröffentlicht. Berichte aus England legen jedoch nahe, dass Aspinall ebenfalls Zeit beim Cheltenham Festival verbrachte und damit bewusst auf das European-Tour-Event verzichtete.

Jonny Clayton muss krankheitsbedingt passen

Bei Jonny Clayton liegt der Grund für die Absage dagegen im gesundheitlichen Bereich. Der Waliser musste seine Teilnahme wegen eines Gicht-Schubs kurzfristig zurückziehen und konnte daher nicht nach Deutschland reisen.

Damit fehlt ein weiterer etablierter Spieler im Teilnehmerfeld der European Darts Trophy.

Anderson und Wade verzichten auf die Reise nach Göttingen

Auch zwei erfahrene Profis fehlen im Turnierfeld: Gary Anderson und James Wade.

Gerade Anderson ist dafür bekannt, nicht jedes Turnier der European Tour zu spielen. Der Schotte entscheidet sich regelmäßig gegen einzelne Events, um die Reisebelastung im Laufe der Saison zu reduzieren.

Auch bei Wade dürfte der volle Turnierkalender eine Rolle gespielt haben. Nach mehreren intensiven Turnierwochen verzichtete der Engländer auf die Reise nach Göttingen.

Dichtes Turnierprogramm sorgt regelmäßig für Absagen

Die Vielzahl prominenter Absagen zeigt erneut, wie dicht der Kalender im Profi-Darts geworden ist. Neben den Turnieren der PDC European Tour stehen regelmäßig auch Players Championships, TV-Events sowie weitere internationale Turniere im Programm.

Viele Topspieler entscheiden sich deshalb strategisch, einzelne Turniere auszulassen, um ihre Saison besser zu planen und körperliche Belastungen zu reduzieren.

Für die European Darts Trophy in Göttingen bedeutet das zwar ein etwas verändertes Teilnehmerfeld – gleichzeitig eröffnet sich dadurch jedoch auch die Chance für zahlreiche andere Spieler, sich auf der großen Bühne der European Tour zu präsentieren.

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