Ben Robb hat das letzte Ticket für die Australian Darts Masters 2026 gelöst. Der Neuseeländer setzte sich im entscheidenden Qualifikationsturnier durch und steht damit beim World-Series-Event in Wollongong im Teilnehmerfeld.
Im Finale gewann der 37-Jährige mit 7:6 gegen Jonny Tata. Dabei war Tata statistisch sogar leicht im Vorteil: Der Finalist spielte einen Average von 85,94 Punkten, „Big Rig“ kam auf 81,82 Punkte. Entscheidend war am Ende aber nicht der höhere Schnitt, sondern das letzte Leg. Er nutzte seine Chance im Decider und buchte damit den Startplatz für das Turnier im Entertainment Centre.
Robb gewinnt Finalkrimi gegen Tata
Der erfahrene Neuseeländer musste sich auf dem Weg zum Ticket durch mehrere enge K.-o.-Runden arbeiten. In der Runde der letzten 32 setzte er sich mit 4:1 gegen Max Dallimore durch, anschließend folgte ein weiteres 4:1 gegen Kerrin Robinson. Seine beste statistische Leistung im K.-o.-Verlauf zeigte er im Viertelfinale: Beim 5:3 gegen Jaymie Hilton-Jones spielte er einen Average von 86,71 Punkten.
Im Halbfinale ließ der 37-Jährige Jordan Bennett-Davies beim 6:1 kaum eine Chance. Tata zog auf der anderen Seite mit einem 6:2 gegen Haupai Puha ins Finale ein. Dort entwickelte sich das erwartete enge Duell zweier erfahrener neuseeländischer Spieler. Tata brachte die besseren Zahlen ans Board, „Big Rig“ aber fand im entscheidenden Moment die Antwort.
Die Australian Darts Masters werden am 21. und 22. August 2026 in Wollongong ausgetragen. Das Feld besteht aus acht PDC-Vertretern und acht ozeanischen Spielern. Für die PDC sind Gian van Veen, Jonny Clayton, James Wade, Josh Rock, Gerwyn Price, Stephen Bunting, Ross Smith und Damon Heta dabei. Heta dürfte als australischer Topspieler in Wollongong besonders im Fokus stehen.
Die ozeanische Seite wird von Simon Whitlock angeführt. Dazu kommen Adam Leek, Raymond Smith, Brody Klinge, Tim Pusey, Joe Comito, Darren Penhall und nun auch Ben Robb. Damit ist die regionale Besetzung komplett und bringt eine Mischung aus Erfahrung, lokalen Namen und Spielern mit internationaler Bühne mit.
Für Robb ist der Erfolg mehr als nur ein weiterer Qualifier-Sieg. Der Neuseeländer zählt seit Jahren zu den prägenden Figuren in seiner Region, muss sich auf der World-Series-Bühne aber erneut gegen deutlich größere Namen behaupten. Gerade weil mehrere Topstars den Down-Under-Trip in diesem Jahr auslassen, bekommen Spieler wie er mehr Raum, um sich vor großem Publikum zu zeigen.
Mit dem Finalkrimi gegen Tata reist Robb nun mit einem echten Druckmoment im Rücken nach Wollongong. Dort wartet kein leichtes Feld, aber genau dafür ist die World Series gemacht: regionale Herausforderer gegen internationale PDC-Stars — und ein Neuseeländer, der sich sein Ticket im Decider gesichert hat.










