Van Veen bereut Nine-Darter im Finale gegen Littler

Gian van Veen hat nach dem Finale der Poland Darts Open ungewöhnlich offen über den entscheidenden Moment der Partie gesprochen. Der Niederländer warf im Endspiel gegen Luke Littler einen Nine-Darter – ist aber überzeugt, dass genau dieses perfekte Leg ihm am Ende den Sieg kostete.

„Ich wünschte, ich hätte die Doppel 12 verfehlt“, erklärte van Veen nach der Partie in einem Gespräch. Zwar freue er sich über den perfekten Leg, doch in den folgenden Aufnahmen sei er aus dem Rhythmus geraten.

Der 23-Jährige hatte das perfekte Leg über zwei 180er und ein 141-Finish beendet und zwischenzeitlich die Führung übernommen. Doch danach übernahm Littler die Kontrolle und entschied das Finale letztlich für sich.

Perfekter Moment – falsche Wirkung

Für van Veen war es der erste Nine-Darter auf großer Bühne. Die Emotionen hätten ihn jedoch kurzzeitig aus dem Fokus gebracht. „In den nächsten Legs war ich nicht gut“, räumte er ein. Das habe Littler genutzt, um das Match zu drehen.

Der Niederländer gilt seit Monaten als einer der formstärksten Spieler der Tour, verpasste in Finals aber mehrfach den ganz großen Durchbruch. Auch diesmal blieb nach einem starken Turnierlauf nur Platz zwei.

Littler nutzt die Schwächephase

Der Weltmeister reagierte unmittelbar auf das perfekte Leg seines Gegners und zog das Tempo danach deutlich an. Van Veen wirkte kurzzeitig überwältigt – ein Moment, den Littler eiskalt nutzte.

Trotz der Niederlage bleibt der Auftritt ein starkes Signal: Van Veen bestätigte erneut seine Klasse auf der European Tour und zeigte, dass er regelmäßig mit der Weltspitze mithalten kann.

Der Nine-Darter bleibt damit ein spektakulärer, aber zugleich bitterer Moment – ein perfektes Leg, das am Ende nicht zum Titel reichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert