Vincent van der Voort hat sich offen zu den jüngsten Provokationen seines Landsmanns Mensur Suljović geäußert. Anlass war ein Match auf der PDC Pro Tour, in dem es zwischen den beiden erfahrenen Spielern mehrfach zu verbalen Spitzen und psychologischen Spielchen kam. Van der Voort betonte, dass Suljović genau wisse, was er tue, und dass solche taktischen Aktionen Teil des modernen Profidarts seien.
Die Auseinandersetzungen zwischen den beiden Niederländern haben in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit gesorgt und einmal mehr gezeigt, dass Darts nicht nur ein Spiel der Würfe, sondern auch ein Duell der Nerven ist. Van der Voort, der seit vielen Jahren auf der PDC Pro Tour unterwegs ist, zeigte sich dabei sehr gelassen und bezeichnete die Situation als „Teil des Wettkampfs“, in dem psychologische Stärke manchmal genauso wichtig sei wie ein hoher Average.
Provokationen als Teil der Strategie
Im Gespräch betonte van der Voort, dass er Suljovićs Verhalten nicht persönlich nehme. „Mensur weiß ganz genau, was er tut“, erklärte er. „Im Profizirkus versuchen viele, ihren Gegner aus dem Rhythmus zu bringen. Das gehört manchmal zum Spiel.“ Dabei verwies er darauf, dass die mentale Komponente im Darts oft unterschätzt werde und größere Bedeutung habe, als viele Außenstehende denken.
Suljović, bekannt für seine emotionale und manchmal provokative Art, nutzte offenbar Momente zwischen den Legs, um van der Voort unter Druck zu setzen. Mehrere Male war dabei zu beobachten, wie der Österreicher seinen Gegner verbal angriff oder Körpersprache einsetzte, um diesen aus seinem Fokus zu bringen.
Van der Voorts Umgang mit der Situation
Van der Voort machte deutlich, dass er sich von solchen Taktiken nicht aus der Ruhe bringen lässt. Stattdessen nahm er die Herausforderung an, sich mental zu behaupten und sich auf sein eigenes Spiel zu konzentrieren – eine Fähigkeit, die er in seiner langen Karriere auf der Tour oft unter Beweis gestellt hat.
„Ich weiß, was ich kann“, sagte van der Voort. „Und wenn jemand versucht, mich aus dem Konzept zu bringen, dann konzentriere ich mich einfach auf meine eigene Stärke. Dazu gehört, ruhig zu bleiben und konstant hohe Scores zu spielen.“
Bedeutung für die kommenden Turniere
Während der Darts‑Zirkus weiter reist und die nächsten Floor‑Events und Major‑Turniere anstehen, bleibt abzuwarten, ob sich diese Art von psychologischem Kräftemessen weiterzieht. Für van der Voort jedenfalls steht fest, dass er sich nicht davon ablenken lässt und weiter auf seine Stärken setzt – eine Einstellung, die ihm in der Vergangenheit immer wieder gute Ergebnisse und konstante Leistungen eingebracht hat.







