MODUS Super Series 2026: Coulson krönt sich nach Neun-Dart-Shootout zum Champion

Derek Coulson hat sich zum Champion der MODUS Super Series 14 gekrönt. Der Waliser setzte sich am Samstagabend im Endspiel der Champions Week mit 4:1 gegen Ashley Coleman durch und sicherte sich damit das Preisgeld in Höhe von 25.000 Pfund. Auf dem Weg zum bislang größten Erfolg seiner MODUS-Karriere musste der 58-Jährige zunächst einen dramatischen Neun-Dart-Shootout überstehen.

Für Coulson endete damit eine lange Wartezeit. Sechsmal hatte er zuvor bereits eine reguläre Woche der MODUS Super Series gewonnen und sich für die jeweilige Champions Week qualifiziert. Zum großen Serientitel hatte es bislang jedoch nicht gereicht. In der Final Session von Series 14 hielt er dem Druck stand und belohnte sich mit der begehrten Trophäe.

Bereits die Gruppenphase der Final Session entwickelte sich zu einem echten Krimi. Ashley Coleman gewann das erste Spiel gegen Jack Aldridge knapp mit 4:3. Anschließend setzte sich Aldridge mit dem gleichen Ergebnis gegen Coulson durch. Damit stand der spätere Champion in seinem zweiten Gruppenspiel gegen Coleman bereits unter Zugzwang.

Der Waliser behielt die Nerven und entschied auch dieses Duell mit 4:3 für sich. Dadurch hatten Coleman, Aldridge und Coulson jeweils einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Selbst die Legbilanz brachte keine Entscheidung: Alle drei Spieler standen bei 7:7 Legs.

Die beiden Halbfinalplätze mussten deshalb in einem Neun-Dart-Shootout vergeben werden. Dabei warf jeder Spieler neun Darts auf eine möglichst hohe Gesamtpunktzahl. Coleman und Coulson erzielten die beiden besten Ergebnisse und zogen in die K.-o.-Runde ein, während Aldridge trotz seines Sieges gegen den späteren Champion ausschied.

In der zweiten Gruppe machte Henry Coates mit zwei Erfolgen den Gruppensieg perfekt. Scott Robertson erreichte als Zweiter ebenfalls das Halbfinale. Für Archie Self war die Final Session nach zwei Niederlagen beendet.

Coulson lässt Coleman im Finale keine Chance

Im ersten Halbfinale ließ Coleman seinem Gegner nur wenige Möglichkeiten. Der Engländer bezwang Robertson mit 4:1 und löste als erster Spieler das Ticket für das Endspiel. Coulson bekam es anschließend mit Coates zu tun. Nach dem nervenaufreibenden Verlauf der Gruppenphase steigerte sich DC und gewann sein Halbfinale mit 4:2.

Damit kam es im Finale zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen Coleman und Coulson. Während ihr erstes Duell noch über die volle Distanz gegangen war, entwickelte sich das Endspiel zu einer deutlich klareren Angelegenheit. Coleman hatte das Ausbullen gewonnen, doch der Waliser setzte früh das von ihm angestrebte Zeichen und übernahm die Kontrolle. Mit einem deutlichen 4:1 verwandelte er seine zweite Chance gegen den „Prince of Darkness“ in den Titelgewinn.

Im anschließenden Siegerinterview wurde deutlich, welche Bedeutung der Erfolg für den sechsfachen Wochensieger hatte. „Das bedeutet mir sehr viel“, erklärte ein sichtlich bewegter Coulson.

Erst im Juni hatte DC die siebte Woche der laufenden Serie gewonnen und sich durch einen 4:1-Finalsieg gegen Oliver Mitchell erneut für die Champions Week qualifiziert. Im sechsten Anlauf gelang ihm nun erstmals auch der Triumph beim großen Serienfinale. Neben der Trophäe nahm Coulson die Siegprämie von 25.000 Pfund mit nach Hause.

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