Bei der Players Championship 6 (25.02.) rückte neben den ganz großen Schlagzeilen vor allem ein deutscher Name in den Fokus: Martin Schindler zeigte mit starken Averages und stabiler Performance, dass er sich auf der Pro Tour weiter etabliert.
Während das höchste Turnier-Average an einen anderen Spieler ging, gehörte Schindler statistisch zu den auffälligsten Akteuren des Tages. Und noch wichtiger: Seine Zahlen wirkten nicht wie ein Ausreißer, sondern wie das Ergebnis einer konstanten Entwicklung in den vergangenen Monaten.
Stabilität statt Strohfeuer
Schindler’s Stärke lag bei PC6 weniger in einem einzelnen explosiven Match, sondern vielmehr in seiner Kontrolle über mehrere Legs hinweg. Gerade im mittleren Matchverlauf, wenn Partien kippen können, blieb der Deutsche im hohen Scoring-Bereich und hielt seine Doppelquote stabil.
Das ist ein entscheidender Unterschied zu früheren Phasen seiner Karriere, in denen starke Starts nicht immer in tiefe Turnierläufe mündeten. In dieser Saison wirkt Schindler reifer, strukturierter – und vor allem mental gefestigter.
Der Trend zeigt nach oben
Die Pro Tour ist bekannt dafür, gnadenlos ehrlich zu sein. Wer hier regelmäßig Averages im oberen 90er-Bereich spielt, gehört automatisch zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten. Schindlers Auftritt bei Players Championship 6 reiht sich in eine Serie solider Leistungen ein, die seine Position innerhalb der Tour weiter festigen.
Mit Blick auf kommende Turniere – sowohl auf der Pro Tour als auch auf größeren Bühnen – könnte genau diese Konstanz zum Schlüssel werden. Denn während einzelne Spitzenwerte Aufmerksamkeit erzeugen, sind es stabile Wochenleistungen, die über Ranking und Selbstvertrauen entscheiden.
Für Schindler sendet PC6 deshalb ein klares Signal: Der Abstand zur erweiterten Weltspitze ist kleiner geworden – und wenn die Entwicklung so weitergeht, sind tiefe Läufe nicht mehr die Ausnahme, sondern realistische Perspektive.







