Luke Littler hat nach seiner Niederlage in Antwerpen eine klare Erklärung geliefert. Der junge Engländer gab an, zuletzt mit einer Grippe zu kämpfen gehabt zu haben – betonte jedoch, dass Ausreden im Profi-Darts nicht zählen würden.
„Ich habe ein bisschen mit einer Grippe zu kämpfen, aber wir müssen weitermachen“, erklärte Littler nach dem Match in einem Interview. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen stellte er sich der Konkurrenz und zeigte phasenweise seine bekannte Scoring-Stärke.
Gesundheit als Faktor – aber keine Ausrede
Gerade im engen Turnierkalender der PDC sind körperliche Belastungen keine Seltenheit. Littler machte deutlich, dass er sich nicht verstecken wolle. Im Darts entscheiden häufig Kleinigkeiten – ein verpasstes Checkout oder ein leicht niedrigerer Average können Matches kippen.
Ob die Erkrankung direkten Einfluss auf sein Niveau hatte, ließ der Engländer offen. Fakt ist jedoch: Auf höchstem Niveau wird jede Schwankung sofort bestraft.
Fokus auf die kommenden Aufgaben
Für Littler geht der Blick trotz der Niederlage nach vorne. Der Turnierkalender bietet kaum Zeit zur Regeneration, und schon die nächsten Events stehen an. In der laufenden Saison gehört er weiterhin zu den auffälligsten Akteuren auf der Tour.
Gerade bei großen Bühnen-Events hat Littler in den vergangenen Monaten mehrfach gezeigt, dass er auch unter Druck liefern kann – inklusive spektakulärer Momente wie einem 9-Darter oder konstant hohen Scores von 180 Punkten.
Ob er in den kommenden Wochen wieder vollständig fit ist, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Der Engländer zählt weiterhin zu den Spielern, die jedes Turnier prägen können.







