Einer der größten Namen im Darts hat eine klare Botschaft für den jungen Luke Littler: Talent allein reicht nicht. Phil Taylor, 16-facher Weltmeister und Ikone des Sports, hat den Teenager nach seinem durchwachsenen Start in der Premier League 2026 in Belfast eindringlich an die Bedeutung harter Arbeit erinnert.
Taylor, der als einer der dominantesten Spieler in der Geschichte des Darts gilt, reagierte auf Littlers verpatzte Leistung in der vorigen Runde und stellte klar, dass ein starker Start in der Premier League harte Vorbereitung und kontinuierliches Training erfordert.
„Manchmal, wenn Talent nicht mit harter Arbeit kombiniert wird, kann harte Arbeit das Talent schlagen“, sagte Taylor laut Berichten. Er beschrieb Littlers Reise zu einem kurzen Urlaub nach Teneriffa kurz vor einem wichtigen Match und hakte dies als möglichen Grund für die inconsistente Form ein.
Holpriger Start in Belfast
Littler, der als einer der größten Nachwuchsstars im Darts gilt, hatte in Belfast einen schwierigen Abend. Taylor verwies darauf, dass auch er selbst schwierige Phasen in seiner Karriere erlebt habe und dass ein langsamer Start nicht das Ende, sondern nur eine Stelle im Prozess darstellt.
Taylor erinnerte daran, dass auch er nach langsamen Beginnsphasen später große Erfolge erzielte. „Ich habe das selbst erlebt, hatte einen langsamen Start und am Ende gewonnen“, so Taylor.
Littler hatte zuvor unter anderem einen 6:1-Erfolg gegen Luke Humphries gezeigt, bevor er in der Tabelle stagnierte. Taylor machte deutlich, dass konstantes Training und Fokus, gerade in der intensiven Premier League-Saison, unverzichtbar seien.
Blick auf die Saison
Die Premier League Darts fordert von ihren acht Teilnehmern ein hohes Maß an Konstanz. Jeder Spieltag bringt neue Gegner, Formschwankungen und mentale Herausforderungen mit sich. Taylor wies darauf hin, dass eine erfolgreiche Karriere nicht nur aus Talent besteht, sondern vor allem aus Hingabe und harter Arbeit.
Für Littler bedeutet diese frühe Warnung von einem der größten Spieler aller Zeiten möglicherweise einen wichtigen Richtungsimpuls in seiner Entwicklung. Gerade im jugendlichen Alter zählt nicht nur immens hohe natürliche Begabung, sondern auch die Disziplin, sie jedes Mal aufs Neue umzusetzen.







