Littler & Rock: Schutz von Rob Cross – Kritik aus Social Media wird schärfer

Rob Cross hat sich klar vor die jungen Premier-League-Teilnehmer Luke Littler und Josh Rock gestellt und Kritik aus sozialen Medien deutlich zurückgewiesen. Der ehemalige Weltmeister fordert mehr Geduld im Umgang mit jungen Spielern, die sich erst an den Druck der Premier League Darts gewöhnen müssten.

Cross betonte, dass viele Beobachter zu schnell reagieren, wenn Ergebnisse ausbleiben. Gerade in einem intensiven Format wie der Premier League könne ein einzelnes schwaches Match schnell zu harscher Kritik führen.

Premier League als „Goldfischglas“

Der 2018er-Weltmeister beschreibt das Turnier als extremen Druckraum, in dem jede Leistung sofort bewertet wird. Spieler stünden Woche für Woche im Fokus – mit entsprechend schnellen Reaktionen von Fans und Kritikern.

Littler habe bislang nur einen Sieg in der laufenden Saison eingefahren, während Josh Rock zu Beginn zwei Viertelfinals verlor. Dennoch sei es laut Cross völlig normal, dass junge Spieler Zeit brauchen, um sich im Premier-League-Rhythmus zurechtzufinden.

Vertrauen in Littler und Rock

Cross zeigte sich überzeugt, dass beide Spieler bald ihre Qualität zeigen werden. Littler habe das Potenzial für eine längere Siegesserie und sei mental stark genug, mit Kritik umzugehen. Auch Rock müsse sich lediglich an das Format gewöhnen – seine bisherigen Erfolge unter Druck, etwa im Team-Wettbewerb, sprächen für ihn.

Zudem verwies Cross darauf, dass auch andere Spieler schwierige Phasen erleben und sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen dürften. Entscheidend sei, Rückschläge schnell abzuhaken und den Fokus auf das nächste Match zu legen.

Blick auf den weiteren Verlauf der Saison

Mit zunehmender Dauer der Premier-League-Saison erwartet Cross eine deutliche Leistungssteigerung bei vielen Teilnehmern. Sobald Spieler wie Littler, Rock oder andere Top-Namen ihren Rhythmus finden, könne sich das Rennen um die Play-off-Plätze schnell zuspitzen.

Die Liga bleibe deshalb eines der spannendsten Formate im Kalender – auch, weil sie jungen Talenten eine Bühne bietet, sich unter höchstem Druck zu entwickeln.

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