Jake Paul hat mit einer überraschenden Aussage in Richtung Gerwyn Price für Aufsehen gesorgt. Der US-Amerikaner behauptete scherzhaft, er könne in den Dartsport einsteigen, das Spiel übernehmen und den Waliser dabei sogar blamieren. Damit sorgt Paul für eine weitere kuriose Episode in seiner ohnehin auffälligen öffentlichen Rivalität mit dem ehemaligen Darts-Weltmeister.
Ausgangspunkt der Geschichte ist ein Bericht von Oche180, in dem Paul mit markigen Worten zitiert wird. Der 29-Jährige, der zunächst als YouTuber bekannt wurde und später in den Kampfsport wechselte, sagte gegenüber Sky Sports, er denke darüber nach, in den Dartsport zu kommen und „das Spiel zu übernehmen“. Dazu fügte er an, er sei ein „hunter“ und habe „perfect aim“.
Jake Paul nimmt Gerwyn Price ins Visier
Dass Jake Paul ausgerechnet Gerwyn Price nennt, ist kein Zufall. Laut Oche180 sind beide Namen schon zuvor im Zusammenhang mit einem möglichen Boxkampf gefallen. Paul hatte den Waliser demnach in der Vergangenheit bereits öffentlich herausgefordert, während Price diese Idee klar zurückwies.
Price reagierte damals deutlich und erklärte, ein solcher Kampf wäre schnell vorbei. Der Waliser sagte, Paul sei ein YouTuber und kein richtiger Kämpfer, und behauptete, ein Schlag würde ausreichen. Zudem meinte Price, es wäre Geldverschwendung für Zuschauer, ein solches Duell zu verfolgen. Besonders interessant: Laut Oche180 blieb es nicht nur bei öffentlichen Aussagen. Price erklärte dem Bericht zufolge später auch, dass Jake Paul ihn nach diesen Kommentaren direkt kontaktiert habe. Demnach soll Paul ihm geschrieben haben: „Come to Greece, man. Just name a price.“ Auch diese Episode zeigt, dass zwischen beiden seit einiger Zeit ein ungewöhnlicher verbaler Schlagabtausch läuft.
Zwischen Spaß, Show und echter Schlagzeile
Inhaltlich ist Pauls jüngste Aussage natürlich eher als provokanter Spruch denn als ernsthafte Sportankündigung zu verstehen. Trotzdem funktioniert genau diese Mischung aus Übertreibung, Selbstinszenierung und Grenzüberschreitung seit Jahren als Teil seiner Marke. Dass er nun sogar den Dartsport und einen Spieler wie Gerwyn Price ins Spiel bringt, passt zu diesem Muster.
Für Price selbst dürfte die Aussage vor allem eines sein: ein weiterer medialer Nebenkriegsschauplatz. Sportlich steht der „Iceman“ derzeit ohnehin im Fokus, zuletzt auch wegen seines Sieges bei Night 9 der Premier League in Manchester. Die Bemerkungen von Jake Paul ändern daran nichts, zeigen aber, wie sehr Price inzwischen auch außerhalb des Darts als provokante und bekannte Figur wahrgenommen wird. Diese Einordnung ist eine naheliegende Schlussfolgerung aus der wiederholten öffentlichen Bezugnahme beider Seiten.
Jake Paul hat mit seiner Spitze gegen Gerwyn Price für eine kuriose Darts-Schlagzeile gesorgt. Auch wenn seine Aussagen kaum als ernsthafter Einstieg in den Sport zu verstehen sind, zeigen sie doch, wie viel Aufmerksamkeit große Namen aus anderen Bereichen inzwischen auch rund um den Darts erzeugen können. Für Price ist es ein weiterer Beleg dafür, dass sein Name längst über die Szene hinaus Aufmerksamkeit erzeugt.







