Luke Humphries sieht die große Rivalität mit Luke Littler durch die hohe Anzahl an direkten Duellen zunehmend an Wirkung verlieren. Besonders die vielen Aufeinandertreffen in der Premier League würden die besondere Spannung ihrer Matches abschwächen.
Der Weltklassespieler erklärte, dass die beiden in den vergangenen zwei Jahren ungewöhnlich häufig gegeneinander gespielt hätten – vor allem in späten Turnierphasen. Dadurch verliere das Duell etwas von seiner Exklusivität.
Humphries sagte, die Rivalität sei „ein wenig verwässert“, auch weil Begegnungen in der Premier League weniger Gewicht hätten als große Major-Finals. Entscheidend seien für ihn weiterhin die ganz großen Bühnen, auf denen es um Titel statt um einzelne Spieltage gehe.
Zugleich verwies der Engländer auf den insgesamt dichteren Turnierkalender im modernen Darts. Mit ProTour-Events, European Tour, Premier League und Majors gebe es heute deutlich mehr Möglichkeiten, dass Topspieler regelmäßig aufeinandertreffen.
Trotz der Kritik bleibt das Duell Humphries gegen Littler eines der prägenden Themen im aktuellen PDC-Geschehen. Beide treffen regelmäßig in entscheidenden Turnierphasen aufeinander und dominieren seit geraumer Zeit die großen Events.







