Vor dem Aufeinandertreffen mit Gerwyn Price am zweiten Spieltag der Premier League Darts 2026 hat Gian van Veen offen über seine Vergangenheit mit dem Waliser gesprochen. Der Niederländer erinnerte sich daran, wie stark ihn Price in seinen ersten Jahren auf der Tour beeindruckte – und zeitweise sogar einschüchterte.
Das Duell in Antwerpen (12.02.) bekommt damit eine zusätzliche persönliche Komponente.
Respekt vor Price in den ersten Duellen
Van Veen machte deutlich, dass besonders seine Anfangszeit auf der PDC-Tour von großem Respekt geprägt war. In seinem ersten Jahr als Tour-Card-Holder sei er auf der Bühne „ziemlich eingeschüchtert“ gewesen – nicht nur wegen Prices Erfolgen, sondern auch wegen seiner Ausstrahlung und Präsenz.
Die direkte Bilanz spricht ebenfalls für den „Iceman“: Van Veen verlor den Großteil der bisherigen Duelle und musste sich mehrfach trotz hoher Averages geschlagen geben.
Price’ Auftreten als Faktor
Ein besonderer Aspekt: Prices emotionales Auftreten auf der Bühne. Sein markantes Jubeln nach großen Würfen habe ihn anfangs aus dem Rhythmus gebracht, erklärte Van Veen. Die Geräuschkulisse und das Auftreten des Gegners hätten ihn stärker beeinflusst als erwartet.
Gerade junge Spieler müssten lernen, mit solchen Situationen umzugehen und sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren.
Premier League als nächste Bewährungsprobe
Nun treffen beide erneut aufeinander – diesmal in der Premier League. Van Veen betont, dass er sich als Spieler stark weiterentwickelt habe und mit solchen Situationen inzwischen deutlich besser umgehen könne.
Das Duell gilt als eines der spannendsten Matches des Premier-League-Spieltags: Erfahrung und Bühnenpräsenz von Price gegen das Selbstvertrauen eines aufstrebenden Spielers, der seinen Platz in der Weltspitze sucht.







