Der Zoff zwischen Luke Littler und Gian van Veen bei Night 9 der Premier League Darts geht in die nächste Runde – und diesmal meldet sich der Niederländer selbst deutlich zu Wort. Nach dem emotionalen Viertelfinale in Manchester stellte van Veen klar, dass die Situation zwischen beiden Spielern noch nicht abgeschlossen ist.
Im Mittelpunkt steht weiterhin die Szene im Decider, die bereits für reichlich Diskussionen gesorgt hatte. Nach vergebenen Matchdarts reagierte Littler mit Gesten und sichtbarem Frust, was van Veen als respektlos empfand. Der Niederländer gewann das Spiel schließlich mit 6:5 – doch die eigentliche Geschichte begann erst danach.
Klare Worte von van Veen: „Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe“
Gian van Veen zeigte sich nach dem Spiel irritiert über das Verhalten seines Gegners – und formulierte seine Sicht deutlich. „Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe“, erklärte er laut dartsnews.de nach dem Match. Besonders störte ihn die Reaktion Littlers nach einem verpassten Doppel im Decider. Während van Veen sich auf seinen nächsten Dart konzentrierte, habe Littler die Situation kommentiert und emotional reagiert. Beobachter beschrieben die Szene als angespannt, wobei Littler unter anderem Gesten in Richtung seines Gegners und des Publikums zeigte.
Van Veen selbst blieb dagegen ruhig, nutzte seine nächste Chance und checkte zum Sieg. Gerade dieser Kontrast zwischen beiden Spielern prägte die Wahrnehmung des Moments.
„Es wird nicht gemütlich“: Rivalität spitzt sich zu
Mit seinen weiteren Aussagen machte van Veen deutlich, dass der Vorfall Folgen haben könnte. Sinngemäß stellte er klar, dass das Verhältnis zwischen ihm und Littler in nächster Zeit angespannt bleiben dürfte. Diese Entwicklung überrascht nicht. Beide Spieler gehören zur jungen Generation im Darts und standen sich bereits mehrfach in wichtigen Matches gegenüber – darunter auch im WM-Finale 2026. Die Rivalität ist sportlich ohnehin vorhanden, durch die Ereignisse in Manchester bekommt sie nun eine zusätzliche emotionale Komponente.
Auch Experten ordnen die Szene entsprechend ein. So wurde Littlers Verhalten von Beobachtern teilweise als „out of order“ bewertet, während van Veen für seine Ruhe und Konsequenz gelobt wurde. Gleichzeitig zeigt die Reaktion Littlers nach dem Spiel – unter anderem auf Social Media – dass auch er die Situation nicht einfach abhakt.
Aus einer Szene wird eine echte Rivalität
Der Vorfall in Manchester entwickelt sich zunehmend zu mehr als nur einer einzelnen Episode. Mit den Aussagen von van Veen wird deutlich, dass sich hier eine Rivalität zuspitzt, die den Darts in den kommenden Monaten prägen könnte. Sportlich sind beide Spieler ohnehin eng beieinander, emotional scheint sich nun eine zusätzliche Ebene zu entwickeln. Für Fans bedeutet das vor allem eines: Die nächsten Duelle zwischen Littler und van Veen dürften noch intensiver werden.
Klar ist aber auch: Die Diskussion zeigt einmal mehr, wie stark Emotionen im modernen Darts geworden sind – und wie schnell aus einem Spiel eine größere Geschichte entstehen kann.







