Average im Darts
Der Average ist die wichtigste Leistungskennzahl im Darts. Er zeigt, wie viele Punkte ein Spieler durchschnittlich pro Aufnahme mit drei Darts erzielt – und gilt besonders im Profi-Darts als Maßstab für Konstanz und Spielstärke.
Ein hoher Average entsteht durch konstantes Scoring, häufige 180er und stabile Aufnahmen im hohen Punktebereich. Doch erst in Kombination mit einer starken Checkout-Quote führt ein hoher Average auch zu Leg- und Matchgewinnen.
Was bedeutet Average im Darts?
Der Average beschreibt die durchschnittliche Punktzahl, die ein Spieler pro Aufnahme (drei Darts) erzielt. Er ist die zentrale Kennzahl, um die Qualität eines Spiels objektiv zu bewerten.
Je höher der Average, desto konstanter punktet ein Spieler.
Wie wird der Average berechnet?
Die Berechnung erfolgt nach folgender Formel:
(Gesamtpunkte ÷ geworfene Darts) × 3
Beispiel:
Ein Spieler beendet ein 501-Leg in 15 Darts.
501 ÷ 15 × 3 = 100,2 Average.
Dieser Wert zeigt, dass der Spieler im Schnitt über 100 Punkte pro Aufnahme erzielt hat.
Warum ist der Average im Profi-Darts so wichtig?
Im modernen Turnier-Darts sind Averages von über 100 Punkten auf der PDC-Tour keine Seltenheit mehr. Der Average gibt Aufschluss über:
- Scoring-Stärke
- Konstanz
- Match-Niveau
- Leistungsunterschiede zwischen Spielern
Allerdings garantiert ein hoher Average nicht automatisch den Sieg. Wer seine Doppel nicht trifft, kann trotz starker Punktzahlen ein Match verlieren.
First-9-Average
Neben dem Match-Average wird häufig auch der sogenannte First-9-Average betrachtet. Dieser Wert misst die durchschnittliche Punktzahl nach den ersten neun Darts eines Legs und gilt als Indikator für reine Scoring-Stärke.
Finish-Darts beeinflussen den Gesamt-Average – der First-9-Wert zeigt daher oft ein präziseres Bild der reinen Punkteproduktion.
