PDC Order of Merit 2026: Aktuelle Rangliste im Überblick

Die PDC Order of Merit ist die wichtigste Rangliste im professionellen Darts. Sie bestimmt, welche Spieler zur Weltspitze gehören, bei großen Turnieren gesetzt sind und sich langfristig auf der Tour etablieren können.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten basiert die Weltrangliste im Darts nicht auf Punkten, sondern ausschließlich auf Preisgeld. Dieses System sorgt für eine eigene Dynamik, in der große Turniere einen besonders starken Einfluss auf die Rangliste haben.

Die Top 32 der PDC Order of Merit

Platz Spieler Nation Preisgeld
1 Luke Littler England £2.966.000
2 Luke Humphries England £1.211.500
3 Gian van Veen Niederlande £944.250
4 Michael van Gerwen Niederlande £708.250
5 Jonny Clayton Wales £663.000
6 James Wade England £637.000
7 Josh Rock Nordirland £613.250
8 Stephen Bunting England £610.250
9 Gerwyn Price Wales £609.250
10 Gary Anderson Schottland £599.250
11 Danny Noppert Niederlande £595.750
12 Ryan Searle England £569.250
13 Chris Dobey England £556.750
14 Ross Smith England £481.750
15 Nathan Aspinall England £477.250
16 Martin Schindler Deutschland £462.250
17 Jermaine Wattimena Niederlande £437.500
18 Mike De Decker Belgien £422.000
19 Wessel Nijman Niederlande £419.250
20 Damon Heta Australien £414.000
21 Luke Woodhouse England £402.250
22 Rob Cross England £396.500
23 Daryl Gurney Nordirland £375.250
24 Dave Chisnall England £367.750
25 Ryan Joyce England £356.750
26 Krzysztof Ratajski Polen £352.750
27 Ritchie Edhouse England £333.750
28 Dirk van Duijvenbode Niederlande £328.000
29 Cameron Menzies Schottland £327.500
30 Andrew Gilding England £316.500
31 Michael Smith England £310.750
32 Joe Cullen England £296.750

Stand: 01.04.2026

Die Top 32 der PDC Order of Merit bilden die absolute Weltspitze im Darts. Spieler in diesem Bereich sind bei nahezu allen Major-Turnieren gesetzt oder automatisch qualifiziert.

Vor allem die Top 16 profitieren enorm: Sie werden gesetzt und steigen häufig später ins Turnier ein. Doch auch die Plätze 17 bis 32 sind entscheidend, da sie direkten Zugang zu vielen Turnieren ermöglichen.

Die Plätze 33–64 der PDC Order of Merit

Platz Spieler Nation Preisgeld
33 Peter Wright Schottland £294.000
34 Ricardo Pietreczko Deutschland £283.250
35 Kevin Doets Niederlande £241.750
36 Dimitri Van den Bergh Belgien £224.500
37 Raymond van Barneveld Niederlande £223.750
38 Martin Lukeman England £219.000
39 Niels Zonneveld Niederlande £212.750
40 Callan Rydz England £195.250
41 William O’Connor Irland £190.500
42 Madars Razma Lettland £181.250
43 Scott Williams England £176.750
44 Brendan Dolan Nordirland £176.000
45 Ricky Evans England £169.000
46 Gabriel Clemens Deutschland £167.500
47 Mickey Mansell Nordirland £166.000
48 Connor Scutt England £159.000
49 Jeffrey De Graaf Schweden £156.750
50 Niko Springer Deutschland £151.250
51 James Hurrell England £150.000
52 Alan Soutar Schottland £149.500
53 Justin Hood England £147.250
54 Mensur Suljovic Österreich £139.250
55 Ian White England £138.750
56 Keane Barry Irland £133.750
57 Ryan Meikle England £126.750
58 Richard Veenstra Niederlande £124.000
59 Kim Huybrechts Belgien £123.000
60 Thibault Tricole Frankreich £119.750
61 Nick Kenny Wales £115.750
62 Lukas Wenig Deutschland £111.500
63 Karel Sedlacek Tschechien £99.750
64 Mario Vandenbogaerde Belgien £97.500

Stand: 01.04.2026

Einordnung der Plätze 33–64: Dieser Bereich gehört zu den entscheidendsten Zonen der gesamten PDC Order of Merit. Rund um Platz 64 entscheidet sich nicht nur die Platzierung, sondern häufig die sportliche Zukunft eines Spielers auf der Tour.

Die Top 64 behalten ihre Tour Card und sind automatisch für viele Turniere qualifiziert. Spieler außerhalb dieser Grenze verlieren diesen Status in der Regel und müssen sich über die Q-School neu beweisen.

Auffällig ist, wie eng die Abstände in diesem Bereich sind. Bereits kleinere Preisgeldgewinne können mehrere Plätze Unterschied machen. Besonders zwischen Platz 50 und 70 entsteht dadurch ein permanenter Druck, konstant Ergebnisse liefern zu müssen.

Was bedeutet die aktuelle Order of Merit?

Die aktuelle Rangliste zeigt ein klares Bild: Während sich an der Spitze einige Spieler stabil etabliert haben, wird das Feld dahinter zunehmend enger. Gerade ab den Top 16 verlieren feste Hierarchien an Bedeutung – stattdessen entscheiden einzelne Turnierergebnisse über größere Sprünge im Ranking.

Auffällig ist vor allem die Entwicklung im Bereich zwischen Platz 20 und 64. Hier liegen die Spieler oft nur wenige Tausend Pfund auseinander, wodurch sich die Rangliste bereits durch ein gutes Wochenende spürbar verschieben kann. Ein Halbfinale bei einem European-Tour-Event oder ein tiefer Run bei einem Major reicht häufig aus, um mehrere Plätze gutzumachen.

Gleichzeitig zeigt die Order of Merit auch, wie stark einzelne Großturniere das Ranking prägen. Hohe Preisgelder bei Events wie der Weltmeisterschaft oder dem World Matchplay können einen Spieler langfristig nach oben tragen. Umgekehrt geraten Spieler unter Druck, wenn große Preisgelder aus der Zwei-Jahres-Wertung herausfallen.

Besonders intensiv ist die Situation rund um die Top-64-Grenze. In diesem Bereich geht es nicht nur um Platzierungen, sondern um die sportliche Zukunft auf der Tour. Kleine Unterschiede im Preisgeld entscheiden darüber, ob ein Spieler seine Tour Card behält oder sich über die Q-School neu qualifizieren muss.

Die aktuelle Order of Merit ist damit weniger eine statische Rangliste als vielmehr ein dynamisches System, das sich kontinuierlich verändert. Form, Timing und die richtigen Ergebnisse zum richtigen Zeitpunkt sind entscheidend – vor allem in einem Feld, das so eng zusammengerückt ist wie selten zuvor.