Jonny Clayton zeigt derzeit starke Leistungen auf der Tour – und nimmt gleichzeitig die Scherze seiner Kollegen mit Humor. Der Waliser wird von einigen Mitspielern scherzhaft „Grandad“ genannt, nutzt diese Kommentare jedoch als zusätzliche Motivation für seine Saisonziele.
Der 51-jährige Clayton gehört aktuell zu den konstantesten Spielern im Teilnehmerfeld der Premier League. Nach mehreren starken Auftritten liegt „The Ferret“ im Wettbewerb auf einem vorderen Platz und konnte bereits einen Spieltag gewinnen. Wie das Darts-Portal Oche180 berichtet, blickt Clayton deshalb optimistisch auf den weiteren Verlauf der Saison.
Clayton will an Michael van Gerwen vorbeiziehen
Sportlich hat Clayton ein klares Ziel: Er möchte in der Weltrangliste an Michael van Gerwen vorbeiziehen. Im weiteren Verlauf der Saison könnte der Waliser tatsächlich die Chance bekommen, den Niederländer in der Rangliste zu überholen.
Clayton machte deutlich, dass ihn dieses Duell besonders reizt. Ein Platz vor van Gerwen in der Weltrangliste wäre für ihn eine besondere Motivation.
Der Waliser erklärte zudem, dass er weiterhin jede Woche versuche, möglichst viele Punkte zu sammeln. Sein Fokus liege darauf, konstant gute Leistungen zu zeigen und sich frühzeitig für die entscheidenden Turnierphasen zu positionieren. Auch die britische Zeitung The Sun griff die Aussagen rund um Claytons Saisonziele auf.
„Grandad“-Spitzname sorgt für Lacher
Abseits des Boards sorgt vor allem der Spitzname „Grandad“ für Gesprächsstoff. Clayton ist mit 51 Jahren einer der erfahrensten Spieler im Premier-League-Teilnehmerfeld – und damit deutlich älter als einige seiner Konkurrenten.
Nach eigenen Angaben stammt ein Teil der Kabinenwitze sogar von van Gerwen selbst. Clayton nimmt die Kommentare jedoch gelassen und bezeichnet sich scherzhaft als „jungen Großvater“.
Der Waliser betonte, dass solche Neckereien zum Tour-Alltag dazugehören und er damit gut umgehen könne.
Respekt für van Gerwens Mentalität
Clayton hob besonders hervor, dass er die Mentalität des Niederländers bewundere. Van Gerwen sei ein Spieler, der Niederlagen nicht auf äußere Umstände schiebe, sondern stets versuche, eigene Fehler zu analysieren.
Diese Einstellung habe ihm selbst geholfen, sich als Spieler weiterzuentwickeln. Genau deshalb freue er sich auch auf weitere direkte Duelle gegen den dreifachen Weltmeister.
Clayton in starker Form
Mit konstanten Leistungen und wichtigen Siegen gehört Clayton aktuell zu den formstärksten Spielern der Tour. Besonders in der Premier League unterstreicht der Waliser regelmäßig seine Stärke in entscheidenden Matches.
Sollte seine Form anhalten, könnte er tatsächlich in der Weltrangliste weiter nach oben klettern – und seinem Ziel näherkommen, Michael van Gerwen zu überholen.







